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Der Rover-Blog

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Wie viel Bewegung benötigt dein Hund je nach Rasse, Alter und Größe

iStock/Barbara Cerovsek

Wie viel Bewegung benötigt dein Hund je nach Rasse, Alter und Größe

Hund > Gesundheit
Von Sarah Brown

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  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Als Hundebesitzer ist dir klar, dass dein Vierbeiner täglichen Auslauf benötigt, um gesund und zufrieden zu bleiben. Ausreichend Bewegung senkt das Risiko von Fettleibigkeit, Gelenkerkrankungen und Verhaltensproblemen. Aber wie viel Bewegung ein Hund braucht, und in welcher Form, da gibt es große Unterschiede.

Die meisten Tierärzte empfehlen für Hunde 30 Minuten bis zwei Stunden (EN) Auslauf am Tag. Das kann Spaziergänge, Apportierspiele, Trainingseinheiten, Schwimmen, Schnüffeln, Stretchen und sogar Toben im Garten beinhalten.

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Aber wie viel Auslauf braucht dein Hund im Speziellen und wie findest du das heraus? Mit Hilfe von Danielle Rakestraw, Trainings- und Verhaltensspezialistin bei Best Friends Animal Society, finden wir heraus, wie die richtige Form und Länge der Bewegung für deinen Hund zu errechnen ist – basierend auf Rasse, Alter, Größe, Charakter, Fitnesslevel und allgemeiner Gesundheit.

Inhaltsverzeichnis

  1. Bewegungsbedarf bei Hunden
  2. Bewegungsformen
  3. Bewegungstipps
  4. Tierarzt

Bewegungsbedarf bei Hunden nach Rasse, Größe und Alter

Es gibt keine magische Zahl oder einen Rechner, um herauszufinden, wie viel Bewegung dein Hund wirklich braucht. Diese Schätzungen können dir aber einen groben Überblick bieten, den du je nach Charakter und Vorlieben deines Hundes anpassen kannst.

Rasse/Art Faktor Minuten pro Einheit Einheiten pro Tag Intensität
Flachgesichtige Rassen (z.B. Mops, Bulldogge) Rasse, Gesundheitszustand 10-15 Minuten 2–3 Gering
Riesenrassen (z. B. Deutsche Dogge, Berner Sennenhund) Rasse, Größe 20-30 Minuten 2–3 Gering
Ältere Hunde Alter, Gesundheitszustand 10-20 Minuten 2–3 Gering
Kleine Rassen (z. B. Chihuahua, Cavalier King Charles Spaniel) Rasse, Größe 10-20 Minuten 2-4 Gering bis mäßig
Übergewichtige Hunde Größe, Gesundheitszustand 10-20 Minuten 2–3 Gering bis mäßig
Welpen Alter 15-30 Minuten 1–2 Gering bis mäßig
Junge ausgewachsene Hunde Rasse, Alter 30-40 Minuten 2–3 Mittel bis hoch
Energiegeladene Rassen (z.B. Border Collies, Huskys) Rasse, Energielevel 30-45 Minuten 2–3 Hoch
Jack Russell Terrier running with tennis ball in mouth

iStock/alexei_tm

Tierrasse

Die Rasse spielt beim Bewegungsbedarf deines Hundes eine wichtige Rolle. Untersuchungen haben beispielsweise ergeben, dass Jagdhunde und ähnliche Rassen (EN) sehr gerne viel Bewegung mögen, während besonders energiegeladene Hunde wie Border Collies, Australian Shepherds und Vizslas oft 30-60 minütige Power-Workouts vorziehen, die mit viel mentaler Stimulation verbunden sind.

Flachgesichtige Rassen wie Bulldogge, Mops und Shih Tzu hingegen haben kürzere Spaziergänge und weniger Anstrengungen lieber.

„Hunde mit flachen Gesichtern können meist ihre Körpertemperatur schlecht regulieren,“ erklärt Dr. Mathieu Glassman, zertifizierter Veterinärchirurg und Gründer von Dr. Cuddles. „Sie verbrennen deutlich mehr Energie, wenn man mit ihnen mitten im Sommer mittags fünf Minuten Spazieren geht, als es ein Collie tun würde.“

Größe

Die Größe des Hundes macht also den Unterschied, aber nicht immer unbedingt so, wie man es vermuten würde. Größere Hunde brauchen nicht automatisch mehr Auslauf, sondern eher sanftere Bewegungsformen für ihren großen Körperbau.

Riesige Rassen wie Deutsche Dogge, Neufundländer und Bernhardiner neigen zu Hüft- und Gelenkproblemen. Niedrigschwellige Aktivitäten wie kurze Spaziergänge, Schwimmen oder Einheiten auf dem Laufband sorgen dafür, dass sie belastungsfrei aktiv bleiben.

Alter

Auch das Alter beeinflusst den täglichen Bewegungsbedarf eines Hundes. Sehr junge Welpen benötigen meist eine Menge Stimulation, allerdings nicht unbedingt viel Auslauf. Kurze, regelmäßige Aktivitätseinheiten sind am besten. Bei Welpen sollte man sogar darauf achten, belastende Bewegungen zu vermeiden, da diese ihren sich entwickelnden Körpern schaden können, warnt Rakestraw.

Ältere Hunde haben einen ganz ähnlichen Bedarf: Kürzere Einheiten und wenig Belastung schützen sie beim Älterwerden. Außerdem haben viele ältere Hunde mit dem Nachlassen ihrer Sinne zu kämpfen, sie sehen und hören zum Beispiel schlechter, was Übungen mit hoher Geschwindigkeit deutlich riskanter macht.

Junge ausgewachsene und gesunde erwachsene Hunde mögen anhaltende Aktivitäten am liebsten. Man sollte trotzdem auf Anzeichen von Überanstrengungen oder Überlastung achten.

Beagle läuft mit Ball in der Schnauze durch einen Garten

iStock/Przemysław Iciak

Persönlichkeit

Genau wie Menschen haben Hunde einen einzigartigen Charakter, der beeinflusst, wie viel sie sich bewegen möchten. Ein verspielter, neugieriger und energiegeladener Hund benötigt möglicherweise dauerhafte Stimulation, während ein ruhiger Hund wechselnd Entspannung und kurze Spaziergänge vorzieht.

„Es ist wichtig, den einzelnen Hund zu betrachten. Selbst bei Tieren derselben Rasse kann es große Unterschiede und Bedürfnisse geben,“ fügt Rakestraw hinzu. „Wenn du deinen Hund und seine Vorlieben genau kennst, werdet ihr miteinander eine erfüllende Beziehung führen.“

Fitness

Das aktuelle Fitnesslevel deines Hundes ist ebenfalls nicht zu verachten. Ein Hund, der viel zum Sitzen gezwungen war oder sich von einer Krankheit erholt, sollte erst langsam wieder an Aktivitäten gewöhnt werden. Im Gegensatz dazu benötigt ein gesunder Labrador Retriever oder Weimaraner, der regelmäßige Bewegung gewöhnt ist, häufigere und abwechslungsreichere Übungen, um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden.

A dog walking on the street with slight stress signs (open mouth, ears back)

iStock/Brad Covington

Gesundheit

Hunde mit Arthritis, Herzkrankheiten oder Atemwegsproblemen benötigen möglicherweise eine individuelle Trainingsroutine, die Überlastungen verhindert. Zum Beispiel ist ein Cavalier King Charles Spaniel mit Herzproblemen am besten mit langsamen Spaziergängen bedient, während ein Deutscher Schäferhund mit Hüftdysplasie von Schwimmen oder kontrollierter Bewegung auf weichem Gelände profitieren könnte. Sprich immer erst einmal mit deinem Tierarzt, wenn gesundheitliche Probleme auftreten.

Bewegungsformen für Hunde

Laut Rakestraw sind Bewegungsformen besonders dann effizient, wenn sie deinen Hund sowohl geistig als auch körperlich fordern. Am besten wählst du Aktivitäten, die zu seinem Energielevel, Rassenvorlieben, Alter und persönlichen Bedürfnissen passen.

„Du musst nicht tausende von Euro dafür ausgeben, deinen Hund für Sportwettbewerbe anzumelden, in die teuersten Trainingsgeräte investieren oder mehrere Stunden am Tag mit dem Auspowern deines Hundes verbringen,“ sagt sie. „Hunde lieben es, mit dir zusammen zu sein, mit dir Dinge zu erleben und auszuprobieren.“

Aktivitäten im Freien

Aktivitäten im Freien sind ideal für Hunde, die das Abenteuer, die frische Luft und Bewegungen für den ganzen Körper lieben, vor allem Arbeits- und Sportrassen wie Golden Retriever, Dalmatiner und Deutsch Kurzhaar.

  • Wandern ist wunderbar für sportliche und neugierige Hunde wie Treiberhunde, Labrador und Pudel geeignet, die gerne schnüffeln und auf Spurensuche gehen. Achte darauf, dass der Weg hundefreundlich ist, und nimm immer Wasser und eine Leine mit.
  • Schwimmen ist ein schonendes, gelenkfreundliches Training, das sich hervorragend für große Rassen wie Golden Retriever, Irish Water Spaniels und Neufundländer oder Hunde mit Arthritis oder Hüftproblemen eignet.
  • Hundesportarten, besonders solche mit hohem Tempo wie Flyball, Docktauchen oder Hüten, sind ideal für Hunde mit hohem Antrieb wie Australian Shepherds und Belgian Malinois.
  • Agility-Training ist eine fantastische Übung für intelligente und sportliche Rassen wie Jack Russell Terrier und Papillons. Melde deinen Hund in einem Kurs an oder baue deinen eigenen Hindernisparcours im Garten auf (ideal für reaktive Gremlins).
  • Apportieren und Frisbee sind jeweils klassische Optionen für aktive Retriever, Hüterassen und andere Hunde, die gerne rennen und jagen.
  • Spaziergänge sind sowohl für dich als auch für deinen Hund gut geeignet. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen, mit einer 34 % höheren Wahrscheinlichkeit ihr empfohlenes körperliches Aktivitätsniveau erfüllen (EN).
Jack Russell Terrier läuft durch Agility Tunnel

iStock/K_Thalhofer

Aktivitäten im Haus

Bewegung in Innenräumen ist vor allem für Hunde in Wohnungen, in extremen Klimazonen oder bei reaktiven Hunden ideal, die lieber ruhig oder alleine spielen. Kleine Rassen wie Malteser, Shih Tzu und Chihuahua ziehen diese Optionen ebenfalls vor.

  • Interaktives Spielzeug. Einige Puzzle-Futterspender und Leckerli-Spielzeuge beschäftigen sowohl das Gehirn als auch den Körper deines Hundes.
  • Versteckspiel. Verstecke Futter oder Spielzeug im Haus, das dein Hund suchen kann. Das Schnüffeln ist geistig und körperlich befriedigend, besonders für Rassen mit scharfem Geruchssinn wie Beagles und Bloodhounds.
  • Laufbandtraining. Bei schlechtem Wetter kann ein langsamer Spaziergang oder ein leichtes Joggen auf dem Laufband ideal dafür sorgen, dass dein Hund aktiv bleibt, wenn Optionen im Freien nicht möglich sind.

Trainings-/Arbeitsaktivitäten

Energiegeladene und zur Arbeit gezüchtete Rassen, die immer nach einer Aufgabe suchen, lieben vor allem Trainingseinheiten, das Erlernen neuer Dinge und verschiedene Herausforderungen. (Ein gutes Beispiel sind Deutsche Schäferhunde, Dobermänner und Border Collies.) Im Grunde kann aber jeder Hund von Training profitieren.

„Hunde verbrauchen viel mentale und körperliche Energie beim Training, weil sie aktiv nachdenken, versuchen, sich das Kommando zu merken und ihren Besitzer zufriedenstellen wollen“, erklärt Dr. Glassman. „Eine gute Trainingseinheit ist manchmal anstrengender als Laufen im Park.“

Dies können Trainingsaktivitäten sein:

  • Grundlegende Befehle wie Sitz, Bleib und zuverlässiges Kommen, wenn man gerufen wird.
  • Das Tricktraining reicht von einfachen Kommandos wie „Schütteln“ bis hin zu fortgeschritteneren Tricks wie „Verbeugen“.
  • Das Training von Canine Good Citizen macht besonders Spaß, wenn man eine gehorsame Rasse (wie einen Sheltie oder einen Standardpudel) hat, die auch inmitten von Ablenkungen ruhig und konzentriert bleibt.
  • Therapiehundevorbereitung ist eine sinnvolle gemeinsame Aktivität, wenn dein Hund das richtige Temperament hat. Arbeitshunde wie Labradore und Golden Retriever eignen sich oft gut für diese Rolle.
Border Collie running through agility tunnel

iStock/AvanHeertum

Bewegungstipps für deinen Hund

Es ist nicht immer einfach, genau das richtige Maß an Bewegung zu finden, das dein Hund benötigt. Hier sind drei wichtige Schritte, damit die Aktivitäten unterhaltsam und sicher sind:

  • Eine gute Aufteilung. Nicht alle Übungen müssen auf einmal geschehen. Kürzere Einheiten im Laufe des Tages lassen sich gut handhaben und an das Energielevel deines Hundes anpassen. Berücksichtige dabei, wie oft du deinen Hund zum Pinkeln rauslässt, sowie Spieleinheiten und mentale Bereicherung am Tag oder in der Woche.
  • Angepasst ans Wetter. Heißer Asphalt und kalte Temperaturen können die Pfoten deines Hundes und seine Atmungsfähigkeit belasten. Verlagere die Bewegung in Innenräume oder auf die frühen Morgen- und Abendstunden, wenn das Wetter angenehmer ist.
  • Überanstrengung vermeiden. Sei dir der Grenzen deines Hundes bewusst. Welpen, ältere Hunde und bestimmte Rassen neigen zu Ermüdung und Hitzestress. Achte auf schweres Atmen, einen langsameren Gang oder Humpeln. Sei darauf vorbereitet, nach Bedarf eine Pause einzulegen.

Tipps für energiegeladene Hunde

„Ein häufiger Fehler, der bei diesen Hunden gemacht wird, ist eine Übertreibung der körperlichen Betätigung und eine Vernachlässigung der geistigen Betätigung“, sagt Rakestraw. „Das kann unbeabsichtigt zu einem Hund führen, der mit übertriebener Ausdauer unbefriedigt ist, also ein Hund ohne Aus-Schalter.“

Neben zahlreichen Spielen für den Kopf empfiehlt sie das Etablieren klarer Spielregeln, zum Beispiel als deutliches „Aus“ oder „Lass es“ beim Apportieren.

Tipps für reaktive Hunde

Wenn dein Hund Probleme damit hat, andere Menschen oder Tiere in seiner Nähe zu dulden, biete ihm ausreichend Bewegung drinnen oder an ruhigen Orten wie leeren Wiesen, Parkplätzen oder Schnüffelspots. Rakestraw empfiehlt außerdem, das Selbstvertrauen deines Hundes durch Aktivitäten wie Nasenarbeit, Puzzlespielzeug und grundlegendes Training zu stärken.

A woman training her dog to run with her

iStock/JMichl

Tipps für Hunde mit gesundheitlichen Problemen

Wenn du einen älteren Hund mit Arthritis hast, solltest du ihn tagsüber in kurzen Einheiten in Bewegung halten, um zu verhindern, dass die Gelenke verkrampfen. Entscheide dich für sanfte Bewegungsformen wie Spaziergänge durch die Nachbarschaft, Hundetraining und Hydrotherapie.

Bei Gelenk- oder Herzerkrankungen können gelenkschonende Aktivitäten wie kurze Spaziergänge und langsames Spielen dafür sorgen, dass dein Hund ohne zusätzlichen Stress aktiv bleibt. Erzwinge nicht mehr Aktivität, als dein Hund zu brauchen scheint.

Tipps für Besitzer mit vollem Terminkalender

Wenn du dich als vielbeschäftigten Hundebesitzer bezeichnen würdest, kann die Ergänzung der körperlichen Aktivität durch geistige Bereicherung helfen, die Bedürfnisse deines Hundes zu erfüllen, was nur minimalen Aufwand erfordert, vor allem wenn du gut vorbereitet bist.

„Ich liebe es, mir einen freien Sonntagnachmittag zu nehmen, um KONGs, Leckmatten, Pappanreicherung und Puzzlespielzeuge für später im Gefrierschrank zu lagern“, sagt Rakestraw.

Hier sind weitere Möglichkeiten, wie du es dir leichter machen kannst:

  • Hol dir Hilfe. Ein Gassi-Service, Hundesitter oder sogar ein vertrauenswürdiger Nachbar kann zum Lebensretter werden, wenn du nicht da sein kannst.
  • Benutze einen Tracker. „Einige Menschen verlassen sich auf Fitbits und andere vernetzte Geräte, um sicherzustellen, dass ihr Hund jeden Tag die gleiche Bewegung bekommt“, bemerkt Dr. Glassman.
  • Halte dich an eine Routine. Baue kurze Auslaufeinheiten in deine morgendliche oder abendliche Routine ein, damit dein Hund weiß, wann er mit seiner Aktivität rechnen kann, selbst wenn es nur ein 15-minütiger Spaziergang ist.
Boston Terrier leaping through air

iStock/Carmelka

Extra Tipps

Bei Bewegung handelt es sich nicht um einen universellen Ansatz. Hier sind verschiedene Möglichkeiten für Aktivitäten, die dein Hund lieben wird.

  • Wähle rassespezifische Aktivitäten. Zum Beispiel genießen Beagles oft Spürspiele und Nasenarbeit, während Terrier und Dackel typischerweise Aktivitäten bevorzugen, bei denen sie graben, jagen und ihren Beutetrieb kanalisieren können.
  • Sei konsequent. Hunde lieben Routinen. Dein Hund kann es wahrscheinlich gar nicht abwarten, wenn er weiß, dass es gleich los geht!
  • Sorge für Abwechslung. Probiere neue Aktivitäten aus, wie Agility oder das Spielen mit einer Flirtstange, um Langeweile zu vermeiden und deinen Hund zu beschäftigen.

Wann du deinen Tierarzt um Hilfe bitten solltest

Du machst alles richtig. Du nimmst deinen Hund täglich mit auf Spaziergänge, spielst mit ihm und bietest viel geistige Anregung. Aber wenn sich immer noch etwas falsch anfühlt, ist es wahrscheinlich am besten, es nicht zu ignorieren.

Sprich mit deinem Tierarzt, wenn dir Folgendes auffällt:

  • Bewegungsunverträglichkeit:Wenn dein Hund ungewöhnlich schnell müde wird, Schwierigkeiten hat, mitzuhalten, nach dem Training humpelt oder es ganz vermeidet, könnte er Schmerzen, Verletzungen oder eine zugrundeliegende Erkrankung haben.
  • Plötzliche Verhaltensänderungen. Ein sonst aktiver Hund, der sich nun weigert, Spazieren zu gehen oder Sport zu treiben, sich isoliert oder launisch wirkt, kann Unbehagen oder Angst erleben, die durch Bewegung allein nicht gelöst werden können.
  • Anhaltende Steifheit. Gelegentliche Schmerzen können normal sein, aber anhaltende Steifheit, besonders nach dem Sport, kann auf Arthritis oder Gelenkprobleme hinweisen.
  • Anhaltende Gewichtsprobleme. Wenn dein Hund trotz regelmäßiger Bewegung drastisch zu- oder abnimmt, kann ein gesundheitliches Problem oder eine Ernährungsstörung eine Rolle spielen.
  • Haut- oder Pfotenprobleme. Aufgerissene Pfoten, heiße Stellen oder übermäßiges Lecken können auf Allergien oder Unbehagen hinweisen, die die Bewegung erschweren.
  • Übererregung oder Unfähigkeit, sich zu entspannen. Wenn dein Hund nach einem ganzen Tag Bewegung noch voller Energie steckt oder sich nicht beruhigen kann, benötigt er möglicherweise einen individuelleren Plan von einem tierärztlichen Verhaltensberater.

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Sarah Brown

Sarah Brown

Sarah Brown is a writer, editor, and content manager who has wordsmithed for the U.S. Department of Energy, Google, travel and lifestyle magazines, and local businesses. When she’s not being bossed around by one of her furry children (Bear, a Pembroke Welsh Corgi; or Mina, a Corgi/Australian Cattle Dog mix), she either has her nose in a Stephen King novel or she’s on the hunt for vintage clothes. Sarah is an advocate for responsible pet ownership and has volunteered with three different rescues to rehabilitate animals and help them find their forever homes.

Artikelquellen
  • Degeling, C., et al. (2012) An investigation of the association between socio-demographic factors, dog-exercise requirements, and the amount of walking dogs receive. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3384289/
  • Duncan, C., et al. (2020). Veterinary-prescribed physical activity promotes walking in healthy dogs and people. https://doi.org/10.1186/s12917-020-02682-z

  • Glassman, M. (2025). Persönliches Interview.
  • Michigan State University. (2011). Grab the leash: Dog walkers more likely to reach exercise benchmarks. www.sciencedaily.com/releases/2011/03/110310151218.htm
  • Pickup E., et al. (2017). Variation in activity levels amongst dogs of different breeds: results of a large online survey of dog owners from the UK. doi:10.1017/jns.2017.7
  • Rakestraw, D. (2025). Persönliches Interview.
  • University of Florida College of Veterinary Medicine. (n.d.). Energy needs of ‘giant’ breed dogs while resting and exercising on a treadmill. https://research.vetmed.ufl.edu/research-programs/clinical-trials/small-animal/energy-needs-of-giant-breed-dogs-while-resting-and-exercising-on-a-treadmill/

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