Vom kleinen Dackel bis hin zur imposanten Deutschen Dogge – einige der heute beliebtesten Hunderassen stammen ursprünglich aus Deutschland. Obwohl sie sich in Größe und Form stark unterscheiden, sind deutsche Hunderassen als Beleg ihrer Herkunft als Arbeitshunde selbstbewusst und athletisch.
Die deutsche Hundezucht brachte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts über 50 Hunderassen hervor, die bis heute bekannt und beliebt sind. In dieser Zeit wurden vielseitige Arbeitshunderassen wie der Deutsche Schäferhund ebenso wie verschiedene Hüte-, Jagd- und Wachhunderassen gezüchtet.
Und noch immer werden deutsche Hunderassen für ihre hohe Intelligenz, ihre starke Arbeitsmoral und ihre Loyalität gegenüber ihren menschlichen Bezugspersonen geschätzt. Wenn du deine vierbeinige Familie vergrößern möchtest, dann könnte eine der deutschen Hunderassen auf unserer Liste genau die richtige Wahl sein.
1. Affenpinscher

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Obwohl diese deutsche Zwerghunderasse aussieht, als wäre sie mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden, hat der Affenpinscher ein sehr liebenswertes Wesen. Der Affenpinscher besitzt ein kurzes bis mittellanges, drahtiges Fell, das meist einfarbig schwarz ist.Ursprünglich wurde er als Mäusefänger für deutsche Ställe gezüchtet, bevor er zur Schädlingsbekämpfung in Küchen in die Häuser geholt wurde und schließlich seine heutige Rolle als Begleithund übernahm. Es handelt sich um einen verspielten, lebenslustigen und sehr loyalen kleinen Hund.Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz bis mittellang, drahtig
- Größe: 22 bis 30 cm
- Gewicht: 3 bis 4,5 kg
- Farben: Schwarz, Schwarz und Hellbraun, Schwarz und Silber, Rot, Beige
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit älteren Kindern, Stadtmenschen
2. American Eskimo Dog

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Der American Eskimo Dog ist flauschiger als der Affenpinscher und zeichnet sich durch sein weiches weißes Fell aus. Auch wenn der Name der Hunderasse etwas anderes vermuten lässt, hat der American Eskimo Dog in erster Linie deutsche Vorfahren, da er vom deutschen Spitz abstammt.
Es gibt ihn in den drei Größen Toy, Mini und Standard. Besonders gut eignet er sich für aktive Menschen und Familien, die mit der Energie dieses Arbeitshundes umgehen können.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 22 bis 30 cm (Toy), 30 bis 38 cm (Miniature), 38 bis 48 cm (Standard)
- Gewicht: 3 bis 4,5 kg (Toy), 4,5 bis 9 kg (Miniature), 11 bis 16 kg (Standard)
- Farben: Immer in Weiß (gelegentlich mit biskuitfarbenen Abzeichen)
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien
3. Bayerischer Gebirgsschweißhund

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Unter den vielen großen deutschen Hunderassen ist der Bayerische Gebirgsschweißhund für seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Spürhund bekannt. Er wurde speziell für die Suche nach verwundeten Tieren gezüchtet und kann auch längst erkaltete Wildspuren verfolgen.
Dieser große, muskulöse Hund besitzt ein kurzes, glattes Fell und lange Schlappohren. Obwohl er am liebsten auf die Jagd geht, ist er seiner Familie treu ergeben und bevorzugt die Gesellschaft von Menschen gegenüber anderen Hunden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 43 bis 52 cm
- Gewicht: 17 bis 30 kg
- Farben: Rot, Rehbraun, Hellbraun, Braun, Gestromt
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Jäger, aktive Singles und Familien
4. Biewer Terrier

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Der Name des lebenslustigen, loyalen Biewer Terriers erinnert an den „Bieber“. Dieser kleine Hund ist intelligent und voller Energie und zeigt auch im Erwachsenenalter noch die Begeisterungsfähigkeit eines Welpen. Er wurde als dreifarbige Zuchtform des Yorkshire Terriers von zwei deutschen Züchtern gezüchtet.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und seidig
- Größe: 18 bis 28 cm
- Gewicht: 1,8 bis 3,5 kg
- Farben: Dreifarbig (Schokoladenbraun, Hellbraun, Weiß, Schwarz, Blau)
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit älteren Kindern, Stadtmenschen
5. Boxer

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Im Gegensatz zum kleinen und lebhaften Biewer Terrier besitzt der Boxer eine große und imposante Statur. Der Boxer wurden ursprünglich als deutscher Jagdhund aus verschiedenen Mastiff-Hunderassen gezüchtet und ist ein geborener Arbeitshund. Er besitzt einen starken Schutzinstinkt, was ihn zu einem beliebten Wachhund macht, ist aber im Grunde verspielt und kinderfreundlich. Außerdem muss sein kurzes, glattes Fell nur einmal pro Woche gebürstet werden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 58 bis 64 cm (Rüden), 55 bis 60 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 30 bis 36 kg (Rüden), 23 bis 30 kg (Hündinnen)
- Farben: Gestromt oder Rehbraun mit weißen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles oder Familien mit Kindern
6. Dackel

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Eine weitere deutsche Jagdhunderasse, der Dackel bzw. Dachshund oder auch Teckel, wurde zum Aufspüren von Dachsen in ihren Höhlen gezüchtet. Mit seinen kurzen Beinen und seinem langen Körper ist der Dackel für diese Aufgabe bestens geeignet und wurde auch zur Jagd auf Kaninchen und andere kleine Beutetiere eingesetzt. Fans dieser Rasse nennen ihn liebevoll Doxie: Ein niedlicher Name, der gelegentlich im Widerspruch zu seiner Neigung zur Sturheit steht. Daher sind eine frühzeitige Sozialisierung und konsequentes Training für diese Hunderasse von entscheidender Bedeutung.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Glatt und kurz bis mittellang
- Höhe: 20–23 cm (Standard), 12–15 cm (Miniatur)
- Gewicht: 7 bis 14 kg (Standard), bis zu 5 kg (Zwerg)
- Farben: Schwarz und Braun, Schokoladenbraun und Hellbraun, Cremefarben, Weizenfarben, Rot, Schwarz, Cremefarben
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles, Familien mit älteren Kindern, Stadtmenschen
7. Dobermann

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Der Dobermann wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Karl Friedrich Louis Dobermann (EN), einem Justizangestellten und Steuereintreiber in Deutschland gezüchtet, als er einen Hund als Begleiter für seine Inkassotouren suchte. Obwohl er zuweilen irrtümlich als aggressive Hunderasse bezeichnet wird, ist der Dobermann ein sehr liebevoller Familienhund. Dank seiner hohen Intelligenz und seiner ausgeprägten Fähigkeit, Probleme zu lösen, ist er sehr gut trainierbar, doch sein hoher Bewegungsbedarf und sein Bedürfnis nach geistiger Anregung machen ihn für unerfahrene Haustierbesitzer eher ungeeignet.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 66 bis 71 cm (Rüden), 61 bis 66 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 34 bis 45 kg (Rüden), 27 bis 40 kg (Hündinnen)
- Farben: In der Regel schwarz mit rostfarbenen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, aktive Singles und Familien
8. Eurasier

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Was entsteht, wenn ein europäischer und ein asiatischer Spitz gekreuzt werden? Der Eurasier! Dieser in Deutschland beliebte Begleithund ist besonders aufgrund seines flauschigen Doppelfells, bärenähnlichen Aussehens und ausgeglichenen Wesens beliebt. Da der Eurasier speziell als Begleithund gezüchtet wurde, ist er sehr auf den Menschen fixiert. Er eignet sich am besten für Familien oder Alleinstehende, die viel Zeit für ihren Hund aufbringen können.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 48 bis 61 cm
- Gewicht: 18 bis 32 kg
- Farben: Schwarz, Rot, Wolfgrau, Weiß, Leberfarben, Creme, Schwarz und Hellbraun
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit Kindern
9. Deutscher Pinscher

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Der Deutsche Pinscher ist eine der ältesten deutschen Hunderassen, dessen genaue Herkunft unbekannt ist. Er besitzt eine ähnliche schwarz-braune Farbe wie der größere Dobermann, kann aber auch einfarbig rot sein. Der ursprünglich als Kutschenhund gezüchtete Deutsche Pinscher wäre nach dem Zweiten Weltkrieg beinahe vollständig ausgestorben. Nach wie vor gilt er als gefährdete Rasse, sodass es schwierig sein kann, diesen Hund zu finden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 43 bis 50 cm
- Gewicht: 12 bis 20 kg
- Farben: Schwarz und Hellbraun, Rot, Blau, Rehbraun
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles, Familien mit älteren Kindern
10. Deutscher Schäferhund

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Der Deutsche Schäferhund ist wohl die bekannteste aller deutschen Hunderassen und wurde ursprünglich als Hütehund gezüchtet. Im Laufe der Zeit erlangte er jedoch auch einen hervorragenden Ruf als vielseitiger Arbeits- und beliebter Familienhund.
Wie der American Eskimo Dog wurde auch der Deutsche Schäferhund aufgrund der antideutschen Stimmung nach dem Ersten Weltkrieg umbenannt. In Großbritannien erhielt er den Namen „Elsässer“, in Anlehnung an die an Deutschland angrenzende Region Frankreichs. Hundeliebhaber verwenden diesen Namen noch heute im gesamten Vereinigten Königreich.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittel bis lang, Doppelfell
- Größe: 61 bis 66 cm (Rüden), 55 bis 61 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 29 bis 40 kg (Rüden), 23 bis 32 kg (Hündinnen)
- Farben: Normalerweise in Rot oder Hellbraun mit schwarzen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien
11. Deutsch Kurzhaar

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Der Deutsch Kurzhaar stammt von frühen deutschen Jagdhundrassen wie dem Vorstehhund ab. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Vorstehhund – eine Art Jagdhund, der auf das Aufspüren und „Vorstehen” von Wild trainiert ist. Der Deutsch Kurzhaar besitzt ein kurzes, dichtes Fell, dessen Farbe von einfarbig in Braun oder Leberfarben bis hin zu Weiß mit Flecken oder Abzeichen reicht. Diese energiegeladene Hunderasse benötigt viel Bewegung, versteht sich aber in der Regel gut mit Kindern und anderen Hunden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 58 bis 64 cm (Rüden), 53 bis 58 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 25 bis 32 kg (Rüden), 20 bis 27 kg (Hündinnen)
- Farben: Unifarben Leber oder Braun mit weißen oder farbigen Flecken und Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Jäger, aktive Singles und Familien
12. Deutscher Wachtelhund

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Der Deutsche Wachtelhund wurde aus dem Stöberhund gezüchtet, einer vielseitigen Rasse mit einer traditionsreichen deutschen Geschichte, die mindestens bis ins Jahr 1719 zurückreicht. Wie der Stöberhund verfügt auch der Deutsche Wachtelhund über ausgeprägte Spürfähigkeiten, ähnlich wie dem Bloodhound. Außerhalb Deutschlands ist diese Rasse relativ selten und wurde vom American Kennel Club noch nicht anerkannt. Mit ihrem langen, welligen Fell und den Schlappohren ähnelt er anderen Spanielrassen wie dem Springer Spaniel und dem Cocker Spaniel.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und wellig oder lockig
- Größe: 48 bis 53 cm (Rüden), 45 bis 50 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 18 bis 25 kg
- Farben: Braun oder Roan mit weißen Abzeichen oder Flecken
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Jäger, aktive Singles und Familien
13. Deutscher Spitz

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Die genaue Herkunft des Deutschen Spitzes ist unbekannt, doch die frühesten Erwähnungen stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der moderne Deutsche Spitz gilt als eine einzige Hunderasse, die in fünf Typen unterteilt ist, die nach Farbe und Größe klassifiziert werden: der Zwergspitz, Kleinspitz, Mittelspitz, Großspitz und Wolfsspitz.
Deutsche Spitze besitzen ein langes Doppelfell und weisen eine Vielzahl von Farben auf, darunter Schwarz, Braun, Creme, Orange, Rot, Weiß und Grau.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Langes Doppelfell
- Größe: 20 bis 30 cm (Toy), 30 bis 40cm (Mittel), 40 bis 50 cm (Groß)
- Gewicht: 4,5 bis 5 kg (Toy), 4,5 bis 7 bis 11 kg (Mittel), 14 bis 23 kg (Groß)
- Farben: Schwarz, Hellbraun, Braun, Creme, Orange, Rot, Weiß, Grau
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
14. Deutsch Drahthaar

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Diese deutsche Hunderasse kommt dir sicherlich bekannt vor, da sie dem Deutsch Kurzhaar sehr ähnlich ist. Tatsächlich wurde der Deutsch Drahthaar im 19. Jahrhundert durch die Kreuzung von Deutsch Kurzhaar mit anderen rauhaarigen und drahthaarigen Jagdhundrassen gezüchtet.
Der Deutsch Drahthaar ist ein vielseitiger Jagdhund, der stets arbeitsfreudig ist. Zu Hause bei seiner Familie ist er jedoch sanft und liebevoll.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, drahtig, Doppelfell
- Größe: 61 bis 66 cm (Rüden), mehr als 56 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 23 bis 32 kg
- Farben: Leberfarben, Weiß oder Schwarz mit Abzeichen oder Flecken in Leberfarben oder Weiß
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Jäger, aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
15. Deutsche Dogge

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Auch die Deutsche Dogge ist natürlich eine deutsche Hunderasse. Mit einem Gewicht von über 45 kg wurde der ausgewachsene, imposante Hund ursprünglich für die Jagd auf Wildschweine gezüchtet. Heutzutage findet man ihn jedoch häufiger auf dem Sofa liegend vor.
Die Deutsche Dogge besitzt lange Beine, einen großen Kopf und ein kurzes, glattes Fell. Es gibt ihn in einer Vielzahl auffälliger Farben, doch vor allem zeichnet ihn sein freundliches Wesen aus.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 76 bis 81 cm (Rüden), 71 bis 76 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 63 bis 79 kg (Rüden), 50 bis 63 kg (Hündinnen)
- Farben: Blau, Gestromt, Rehbraun, Weiß, Silber
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Singles und Familien mit älteren Kindern
16. Hovawart

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Der große Hovawart wurde als Hütehund für Vieh gezüchtet und zeichnet sich durch seinen kräftigen Körperbau und sein ausgeglichenes Temperament aus. Er ist am glücklichsten, wenn er eine Aufgabe zu erfüllen hat, weshalb er sich gut für Rettungsarbeiten, die Ausbildung zum Assistenzhund und Hundesportarten eignet.
Der liebevoll „Hovie” genannte Hovawart ist erst mit etwa zwei Jahren ausgewachsen. Eine frühzeitige Sozialisierung und konsequentes Training
sind für diese Hunderasse unerlässlich, weshalb sie sich am besten für erfahrene Hundebesitzer eignet.Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 58 bis 71 cm
- Gewicht: 29 bis 40 kg
- Farben: Schwarz, Schwarz und Gold, Blond
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit Kindern
17. Deutscher Jagdterrier

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Auf den Deutschen Jagdterrier lohnt sich auf jeden Fall ein näherer Blick. Dieser mutige, fleißige Hund wurde gezüchtet, um sowohl über als auch unter der Erde zu jagen. Er ist intelligent und leicht trainierbar, doch sollten sich potenzielle Besitzer seiner hohen Beutejagdinstinkte und seines ständigen Bedürfnisses nach geistiger Anregung bewusst sein.
Er eignet sich am besten für aktive Singles oder Familien und hat sicher Spaß an Hundesportarten wie Agility, Flyball und Coursing.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt, rau oder drahtig
- Größe: 33 bis 40 cm
- Gewicht: 8 bis 10 kg
- Farben: Schwarz, Schwarz und Grau, Dunkelbraun
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
18. Kromfohrländer

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Eine weitere deutsche Hunderasse mit einem einzigartigen Namen ist der Kromfohrländer, ein Begleithund. Dieser mittelgroße Hund ist intelligent, loyal und kinderfreundlich. Er besitzt ein weißes, glattes oder drahtiges Fell mit braunen oder hellbraunen Abzeichen. Obwohl er von Terriern abstammt, hat der Kromfohrländer kaum Jagdinstinkte. Er spielt lieber und hat großes Talent für Hundesportarten wie Agility und Tricktraining.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt oder drahtig
- Größe: 38 bis 45 cm
- Gewicht: 9 bis 12 kg
- Farben: Weiß und Braun, Weiß und Hellbraun
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Haustierbesitzer, Familien mit Kindern
19. Leonberger

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Mit seinen Schlappohren und seinem flauschigen Fell sieht der Leonberger aus wie ein riesiger Teddybär – ein passender Vergleich, da die Hauptaufgabe dieser Rasse darin bestand, als Begleithund zu dienen. Im 19. Jahrhundert züchtete Heinrich Essig diese sanften Riesen speziell für den Adel und fand für sie ein Zuhause bei Adligen wie dem Prinzen von Wales (dem späteren König Edward VII) und Napoleon III.
Andere Leonberger fanden hingegen ihren Platz als Arbeitshunde auf Bauernhöfen und in Häfen und waren dafür bekannt, besonders geschickt beim Ziehen von Lasten zu sein. Heutzutage eignet sich diese Rasse gut als Wachhund und kommt in Familien mit Kindern gut zurecht.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und Doppelfell
- Größe: 71 bis 80 cm (Rüden), 65 bis 75 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 50 und 77 kg (Rüden), 40 und 64 kg (Hündinnen)
- Farben: Sand, Gelb, Rot, Rotbraun
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit Kindern
20. Zwergpinscher

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Im deutlichen Gegensatz zum imposanten Leonberger ist der Zwergpinscher eine deutschstämmige Toy-Hunderasse. Der liebevoll „Min Pin“ genannte Hund stammt vom Dackel und italienischen Windhund ab.
Trotz seiner geringen Größe ist der Zwergpinscher robust und furchtlos. Er wurde ursprünglich zur Jagd auf Ungeziefer gezüchtet und neigt oft zu Eigenwilligkeit, die am besten durch konsequentes Training durch einen erfahrenen Hundebesitzer in den Griff zu bekommen ist. Dennoch erfreut sich diese Hunderasse in den USA großer Beliebtheit und steht auch in Europa weiterhin ganz oben auf der Liste der beliebtesten Hunderassen.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 25 bis 32 cm
- Gewicht: 3,5‑4,5 kg
- Farben: Rot, Schwarz und Rost, Schwarz und Braun, Schokoladenbraun und Braun, Schokoladenbraun und Rost
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
21. Münsterländer

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Der Münsterländer ist eine deutsche Jagdhunderasse, die es in zwei Größen gibt: klein und groß. Beide verfügen über eine Vielzahl von Jagdfähigkeiten, darunter das Aufspüren, Vorstehen, Verfolgen und Apportieren von Wasservögeln und Wild.Als zuverlässiger Jagdpartner gezüchtet, eignet sich dieser Hund auch als liebevoller Familienhund, der gerne gefallen möchte. Der Münsterländer kommt gut mit Kindern zurecht, eignet sich jedoch besonders gut für aktive Familien, die seinem hohen Bewegungsbedarf gerecht werden können.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 52 bis 53 cm (klein), 58 bis 68 cm (groß)
- Größe: 18 bis 27 kg (klein), 23 bis 32 kg (groß)
- Farben: Schwarz und Weiß oder Braun und Weiß, oft mit Flecken oder Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien, Jäger
22. Zwergspitz

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Mit seinem flauschigen Fell und seinem lebhaften Wesen ist der Zwergspitz, auch Pommeraner genannt, ein kleinerer Nachfahre der größeren, kräftigeren Spitz-Schlittenhunde der Arktis. Sein Name leitet sich von Pommern ab, einer Region im Nordosten Europas, die heute zu Polen und Westdeutschland gehört. Der als Begleithund gezüchtete Zwergspitz besitzt noch immer das temperamentvolle Wesen und die Ausdauer seiner größeren Artgenossen, was ihn zu einem unterhaltsamen und lebhaften Familienmitglied macht.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und Doppelfell
- Größe: 15 bis 18 cm
- Gewicht: 1,5 bis 3 kg
- Farben: Sehr unterschiedlich
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit älteren Kindern, Stadtmenschen
23. Pudel

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Entgegen der landläufigen Meinung stammt der Pudel nicht aus Frankreich, sondern aus Deutschland, wo er als Rasse zum Apportieren von Wasservögeln gezüchtet wurde. Tatsächlich leitet sich der Name „Pudel“ vom Begriff „pudeln“ ab, was so viel wie „im Wasser planschen“ bedeutet. Daher verwundert es nicht, dass dieser Hund ein ausgezeichneter Schwimmer ist!
Sein lockiges, wasserabweisendes Fell schützt ihn nicht nur vor den Elementen, sondern er haart auch kaum, weshalb der Pudel auch bei Allergikern sehr beliebt ist. Er ist leicht trainierbar und sehr intelligent, eignet sich hervorragend als Familienhund, benötigt jedoch viel geistige und körperliche Beschäftigung.Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und lockig
- Größe: Bis zu 25 cm (Toy-Pudel), 25 bis 38 cm (Zwergpudel), über 38 cm (Großpudel)
- Gewicht: 1,8–2,7 kg (Toy), 4,5–6,8 cm (Miniatur), 18–31 kg (Standard)
- Farben: Weiß, Grau, Braun, Creme, Rot, Silber, Apricot
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Alleinstehende und Familien, Menschen mit Allergien
24. Rottweiler

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Lass dich nicht von der imposanten Statur dieser großen Hunderasse abschrecken! Rottweiler sind freundlich und zuverlässig und verfügen über eine lange Geschichte als Arbeitshunde in Deutschland. Der Name dieser Hunderasse leitet sich von der Stadt Rottweil ab, in der sie erstmals gezüchtet wurde. Zu seinen Aufgaben gehört das Treiben von Vieh, das Ziehen von Lasten und das Bewachen von Grundstücken.
Auch heute noch zeichnet sich der Rottweiler in verschiedenen Arbeitsbereichen aus, darunter als Polizei- und Such- und Rettungs- und Assistenzhund aus. Mit frühzeitiger Sozialisierung und entsprechendem Training eignet er sich auch hervorragend als treuer Familienhund.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 61 bis 68 cm (Rüden), 55 bis 64 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 43 bis 61 kg (Rüden), 36 bis 45 kg (Hündinnen)
- Farben: Nur Schwarz mit rostfarbenen, mahagonifarbenen oder hellbraunen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Familien mit älteren Kindern
25. Schnauzer

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Der Schnauzer, eine der bekanntesten deutschen Hunderassen, gibt es in drei Größen: Zwergschnauzer, Standardschnauzer und Riesenschnauzer. Der erste Schnauzer, der für sein drahtiges Fell und seine schnurrbärtige Schnauze bekannt ist, wurde ursprünglich als Drahthaar-Pinscher bezeichnet. Alle drei modernen Typen sind Arbeitshunde, die je nach Größe als Rattenfänger oder Wachhunde eingesetzt werden.Der Schnauzer ist intelligent und gehorsam und eignet sich als liebevoller Familienhund, der nur mäßig viel Bewegung benötigt.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Drahtig, mittellang, Doppelfell
- Größe: 30 bis 35 cm (Zwerg), 44 bis 50 cm (Standard), 60 bis 70 cm (Riese)
- Gewicht: 5 bis 9 kg (Zwerg), 14 bis 23 kg (Standard), 25 bis 43 kg (Riese)
- Farben: Schwarz, Salz und Pfeffer, Black und Hellbraun, Rehbraun, Weizen
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
26. Weimaraner

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Der Weimaraner ist leicht an seinem glänzenden silbernen Fell und seinen langen, samtigen Ohren zu erkennen, doch die genaue Herkunft dieser freundlichen Rasse ist nicht ganz geklärt. Für kurze Zeit wurde der Weimaraner als blaue Zuchtform des Deutsch Kurzhaar registriert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er jedoch als eigenständige Rasse anerkannt. In Deutschland werden Weimaraner vor allem als Jagdhunde eingesetzt, in anderen Ländern werden sie jedoch ebenso als Familienhunde geschätzt.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 64 bis 69 cm (Rüden), 58 bis 64 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 32 bis 40 kg (Rüden), 25 bis 34 kg (Hündinnen)
- Farben: Blau, Grau, Silbergrau
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien, Jäger
27. Westfälische Dachsbracke

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Diese kurzbeinige Jagdhunderasse wurde in der Region Westfalen gezüchtet und besitzt Hängeohren und einen langen Schwanz. Der Name der Dachsbracke gibt aber auch Aufschluss über die Geschichte der Rasse. Die Westfälische Dachsbracke wurde durch die Kreuzung der größeren Deutschen Bracke mit dem Dackel gezüchtet und ist ein talentierter Spürhund.
Obwohl sie selbst in Deutschland relativ selten ist, wurde die Westfälische Dachsbracke von Züchtern zur Züchtung einer der beliebtesten schwedischen Hunderassen, dem Drever (EN), verwendet.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 30 bis 38 cm
- Gewicht: 14 bis 16 kg
- Farben: Normalerweise in Rot oder Gelb mit einem schwarzen Sattel und weißen Brackenflecken
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Jäger, aktive Singles


