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Der Rover-Blog

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Ein Leitfaden für die Körpersprache von Hunden

iStock/Kkolosov

Ein Leitfaden für die Körpersprache von Hunden

Hund > Verhalten
Von Sarah Brown

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  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Vom wackelnden Hinterteil bis zum klassischen „Hundeblick“ – Hunde kommunizieren ständig mit uns, auch ohne Geräusche. Die Körpersprache verrät dir, wann dein Hund sich verspielt, ängstlich, entspannt oder sogar frustriert fühlt. Sie zu kennen, hilft dir in vielerlei Hinsicht – beim Aufbau der Bindung oder beim Training.

Die Körpersprache des Hundes zu lesen, ist aber gar nicht so einfach. Ein einzelnes Signal erzählt noch keine ganze Geschichte, meint Joseph Ryan, zertifizierter Hundetrainer und Inhaber von Force Free DC. Ein wedelnder Schwanz bedeutet zum Beispiel nicht automatisch, dass dein Hund glücklich ist. Ein Gähnen ist nicht unbedingt ein Anzeichen für Müdigkeit. Du solltest immer den ganzen Körper des Hundes und den Kontext der Situation betrachten, um wirklich zu verstehen, was er dir sagen will.

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Mit Ryans Hilfe haben wir die häufigsten Hinweise der Körpersprache von Hunden beleuchtet, was sie bedeuten und was sie über die Gefühle unseres Hundes aussagen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Entspannte Körpersprache
  2. Fröhliche Körpersprache
  3. Wachsam
  4. Stress oder Unruhe
  5. Angst
  6. Besänftigung
  7. Aufregung
  8. Frustration
  9. Aggressiv
  10. Herausforderungen

Entspannte Körpersprache

Wenn ein Hund entspannt ist, wirkt sein ganzer Körper weich und locker. „Entspannte Hunde erkennt man oft an Schwanzwedeln, hechelnden Mäulern, strahlenden Augen und entspannten Ohren,“ fügt Ryan hinzu.

cute small dog lying on bed with her human

iStock/Eva Blanco

So kann eine entspannte Körpersprache oft aussehen.

  • Augen: Sanfte Augen, die leicht zusammengekniffen sind. Dein Hund sieht sich vielleicht in Ruhe um, anstatt etwas direkt anzustarren.
  • Ohren: Entspannt, in einer natürlichen Position ruhend (nicht eng angelegt oder steil nach oben gerichtet).
  • Schnauze/Zähne: Geschlossen oder leicht geöffnet, ohne angespannten Kiefer. Bei einer geöffneten Schnauze ruht die Zunge ganz natürlich, ohne stark zu hecheln.
  • Körper/Fell: Die Muskeln wirken geschmeidig, die Haltung locker.
  • Schwanz: Entspanntes Wedeln, oft mit weiten Schwüngen. Der Schwanz wird auf einer natürlichen Höhe gehalten, nicht eingezogen oder aufgestellt.
  • Kontext: Ein entspannter Hund streckt sich wahrscheinlich gemütlich auf dem Boden aus und schläft ein, geht schnüffelnd umher oder beobachtet in Ruhe seine Umgebung, ohne angespannt zu wirken.

Eine entspannte Körpersprache wird manchmal fälschlicherweise für Langeweile gehalten, im Grund ist sie aber das beste Anzeichen dafür, dass sich dein Hund sicher und wohl fühlt. Sie unterscheidet sich auch von einer „fröhlichen“ Körpersprache, in der meist mehr Energie steckt.

Fröhliche und verspielte

Wenn dein Hund froh oder verspielt ist, kannst du schnellere Bewegungen und Enthusiasmus an ihm beobachten.

So sieht eine fröhliche oder verspielte Körpersprache bei Hunden oft aus.

  • Augen: Strahlend und offen. Er blickt dich oder ein Spielzeug erwartungsfroh an.
  • Ohren: Entspannt, aber oft leicht nach vorne gerichtet, wenn er erwartet, dass etwas passiert.
  • Schnauze/Zähne: Offene Schnauze, manchmal mit heraushängender Zunge. Die Mundwinkel wirken weich, nicht angespannt.
  • Körper/Fell: Lockere Bewegungen, die Ryan als „schlaff“ bezeichnet. Wenn dein Hund eine Verbeugung macht (Vorderteil nach unten, Hinterteil in die Luft) oder sich zur Begrüßung streckt, ist das eine klassische Aufforderung, mit ihm zu spielen.
  • Schwanz: Wedelt in weiten, ausladenden Bewegungen, manchmal wackeln auch die Hüften. Wird auf einer neutralen oder leicht erhobenen Höhe gehalten.
  • Kontext: Ein fröhlicher Hund springt dir vielleicht entgegen, wenn du nach Hause kommst, oder ermuntert andere Hunde zum Spielen. Manchmal wackelt auch sein ganzer Körper vor Begeisterung, wenn du nach der Leine greifst.

Ryan warnt aber davor, zu viel in das Schwanzwedeln hinein zu interpretieren. „Schwanzwedeln [an sich] deutet nicht nur auf Fröhlichkeit hin, sondern kann auch bedeuten, dass der Hund erregt oder alarmiert ist. Das kann ein gutes oder schlechtes Zeichen sein. Du solltest deshalb den gesamten Hund und den Kontext betrachten, in dem er dieses Verhalten zeigt,“ empfiehlt er.

Hund macht eine verspielte Verbeugung auf einer Wiese

iStock/Mary Swift

Wachsam

Wenn ein Hund alarmiert ist, wirkt sein Körper fokussierter und still, während er Informationen über die Situation erfasst und entscheidet, was zu tun ist. Das ist oft das erste Anzeichen von Beutetrieb, manchmal auch als „Orientierung“ bezeichnet. Hunde können aber aus ganz unterschiedlichen Gründen alarmiert wirken, zum Beispiel wenn sie etwas gehört oder eine fremde Person erblickt haben.

So sieht eine alarmierte Körpersprache oft aus.

  • Augen: Weit geöffnet, fokussiert und fixiert auf das Objekt von Interesse.
  • Ohren: Aufgestellt oder in Richtung des Geräuschs oder der Bewegung gerichtet.
  • Schnauze/Zähne: Meist geschlossen.
  • Körper/Fell: Der Körper wird ruhig oder richtet sich leicht nach vorne.
  • Schwanz: Höher gehalten als normalerweise oder steif, manchmal mit leichtem Wedeln oder minimalen Bewegungen.
  • Kontext: Ein alarmierter Hund hält zum Beispiel mitten im Spiel inne, um aus dem Fenster zu gucken, erstarrt mit erhobener Pfote auf einem Spaziergang oder hört auf, an seinem Spielzeug zu kauen, um auf ein Geräusch zu hören.

Alarmiertheit ist nicht grundsätzlich gut oder schlecht. Es bedeutet einfach, dass dein Hund aufmerksam etwas verfolgt. Als nächstes kann er aufgeregt oder ängstlich werden, je nachdem was danach passiert. Daher wird eine alarmierte Körpersprache manchmal mit Unsicherheit oder sogar Angst verwechselt.

Dog and cat as best friends, looking out the window together

iStock/Kerkez

Stress oder Unruhe

Wenn dein Hund Stress oder Unruhe empfindet, erkennt man das oft schon an seinem Körper, bevor er einen Laut von sich gibt. Diese Anzeichen können zunächst sehr dezent ausfallen, zum Beispiel in Form von leichten Bewegungen oder Veränderungen an der Haltung. So könntest du erkennen, dass er sich nicht wohl oder unsicher fühlt.

So sieht die Körpersprache von gestressten oder unruhigen Hunden oft aus.

  • Augen: Weit geöffnete Augen mit sichtbarem Weiß („Walaugen“, schnelle Blicke.
  • Ohren: Zurück- oder angelegt, nervöse Bewegungen nach vorne oder hinten.
  • Schnauze/Zähne: Eng geschlossen, Mundwinkel nach unten gezogen oder häufiges Lecken der Lippen oder Gähnen ohne Müdigkeit.
  • Körper/Fell: Steifer Körper oder geduckte Haltung.
  • Schwanz: Tiefe Haltung oder eingezogen zwischen den Beinen, oder niedriges und schnelles, nervös wirkendes Wedeln.
  • Kontext: Ein gestresster Hund läuft vielleicht bei einem Gewitter unruhig hin und her, versteckt sich hinter Möbeln, wenn Besucher ins Haus kommen, oder legt sich flach auf den Boden, wenn sich ein anderer Hund nähert.

Stress und Unruhe werden manchmal mit einem „sturen Verhalten“ oder „Ungehorsamkeit“ verwechselt, vor allem wenn der Hund sich nicht weg bewegen will oder auf keine Befehle mehr hört. Wenn du den Unterschied erkennen möchtest, solltest du die Schnauze deines Hundes auf Stressanzeichen beobachten (EN), zum Beispiel Lecken der Lippen.

Ryan empfiehlt auch, genau darauf zu achten, wohin sich das Gewicht deines Hundes verlagert. „Der Großteil des Gewichts ruht auf dem hinteren Körperteil, damit er schnell fliehen kann. Das ist ein typisches Anzeichen für Stress.“

iStock/Mary Swift

Angst

Ängstliche Hunde zeigen oft einen steifen und angespannten Körper, erklärt Ryan. „Manchmal ist ihr Kopf gesenkt, ihre Pupillen geweitet, ihre Schnauze geschlossen, die Ohren angelegt,“ fügt er hinzu.

So sieht eine ängstliche Körpersprache oft aus.

  • Augen: Geweitete oder große Pupillen, Vermeiden von direktem Blickkontakt oder nervöse Blicke.
  • Ohren: Starr, angelegt oder ständig in Bewegung, um das Umfeld zu überwachen.
  • Schnauze/Zähne: Fest verschlossen, manchmal in Verbindung mit Zittern oder wiederholtem Lippenlecken.
  • Körper/Fell: Steife Haltung, gesenkter Kopf, geduckte Haltung.
  • Schwanz: Tief, eingezogen oder steif gehalten.
  • Kontext: Wenn dein Hund Angst hat, weicht er vor fremden Menschen zurück, versteckt sich hinter Möbeln oder versucht zu fliehen, wenn sich jemand nähert.

Ängstliche Hunde können knurren, bellen, schnappen oder angreifen, wenn sie sich eingeengt oder gefährdet fühlen. Kurz gesagt: Sie verhalten sich so furchteinflößend wie möglich, damit das, was ihnen Angst macht, wieder verschwindet. Es ist wichtig, einem verängstigten Hund genug Raum zu geben, für den Fall dass er angreift oder beißt.

Ängstlicher junger Hund duckt sich wachsam vor einer Mauer

iStock/Анатолий Тушенцов

Besänftigung

Ein besänftigendes Verhalten deutet darauf hin, dass dein Hund zeigen möchte, dass er keine Gefahr darstellt. Dabei handelt es sich um dezente Anzeichen, die auch Beruhigungssignale genannt werden. Oft sind sie an andere Hunde, Menschen oder sogar Situationen gerichtet, die ihn selbst nervös machen.

So sieht eine besänftigende Körpersprache oft aus.

  • Augen: Vermeiden von direktem Blickkontakt oder Wegschauen.
  • Ohren: Zeigen nach hinten oder sind eng angelegt.
  • Schnauze/Zähne: Geschlossen oder leicht geöffnet mit sanftem Lecken der Lippen oder Gähnen (nicht aufgrund von Müdigkeit).
  • Körper/Fell: Gesenkte oder geduckte Haltung, manchmal leicht auf den Rücken oder die Seite rollend.
  • Schwanz: Tief oder eingezogen, sanftes Wedeln auf unterwürfige Weise.
  • Kontext: Ein Hund legt sich möglicherweise auf den Rücken, wenn sich ein anderer Hund nähert, senkt den Kopf, wenn mit ihm geschimpft wird, oder berührt seinen Besitzer besänftigend mit der Pfote oder der Nase.

Ein besänftigendes Verhalten wird manchmal fälschlicherweise für Verspieltheit gehalten, aber im Grund unterwirft sich der Hund bloß.

Worried dog on leash looking up at owner

iStock/Bogdan Kurylo

Aufregung

Ein aufgeregter Hund steckt voller Energie und wartet darauf, dass etwas passiert! Das kann ein positives Zeichen sein, zum Beispiel wenn er sich auf einen Spaziergang freut, oder negativ, wenn er durch Gäste oder Geräusche überreizt ist. Bei der Aufregung geht es um Intensität, nicht um Stimmung. Es bedeutet also nicht immer, dass der Hund glücklich ist.

So sieht eine aufgeregte Körpersprache oft aus.

  • Augen: Weit geöffnet und strahlend, schnelles Umschauen oder Fokussieren auf das Objekt, das ihn interessiert.
  • Ohren: Aufgestellt oder schnell in Richtung von Geräuschen oder Bewegungen gerichtet.
  • Schnauze/Zähne: Geöffnet mit schnellem Hecheln oder fest verschlossen vor Erwartung. Es kann beides der Fall sein.
  • Körper/Fell: Viele Bewegungen, wie Springen, Hüpfen oder Drehen.
  • Schwanz: Höher gehalten als normal, oft schnelles Wedeln oder in kurzen, peitschenden Bewegungen.
  • Kontext: Der Hund rast vielleicht an die Tür, wenn du nach Hause kommst, jault und zieht dich aufgeregt zu anderen Hunden auf einem Spaziergang oder dreht sich im Kreis, wenn er seinen Futternapf sieht.

Eine aufgeregte Körpersprache kann leicht für Fröhlichkeit oder Freundlichkeit gehalten werden, sie führt aber mitunter auch zu Frustration oder extremer Erregung. Achte hier besonders auf Mikrosignale, empfiehlt Ryan, zum Beispiel einen angespannten Körper. „Man sollte nach kleinen Anzeichen von Unbehagen Ausschau halten, um sicherzugehen, dass man den Hund nicht überfordert,“ fügt er hinzu.

Happy Havanese dog looking up at owner while taking a walking

iStock/arlutz73

Frustration

Es kann schnell zu Frustration führen, wenn ein Hund etwas möchte, es aber nicht kriegt. Zum Beispiel Kontakt zu anderen Hunden auf der Straße oder ein Spielzeug, das außer Reichweite liegt.

So sieht eine frustrierte Körpersprache oft aus:

  • Augen: Fokussiert und intensiv, manchmal mit starrem Blick auf das Objekt von Interesse.
  • Ohren: Aufmerksam aufgestellt, verfolgen genau das, was er haben möchte.
  • Schnauze/Zähne: Eng verschlossen oder geöffnet mit flachem, schnellem Hecheln. Lautäußerungen wie Bellen, Jaulen oder Winseln kommen häufig vor.
  • Körper/Fell: Angespannte Muskeln, in die Richtung des Objekts gerichtet, das er haben möchte.
  • Schwanz: Hoch oder gerade gehalten, steifes Wedeln oder schnelle Bewegungen.
  • Kontext: Ein Hund zieht vielleicht stark an der Leine hin zu einem anderen Hund, kratzt an der Tür, wenn er raus will, oder bellt wiederholt, wenn er an einen Ball unter dem Sofa nicht rankommt.

Frustration wird oft mit Aufregung verwechselt, weil beide sehr energiegeladen sind, oder auch mit Aggression, da Hunde oft bellen, wenn sie frustriert sind. Frustration entspringt aber nicht aus dem Wunsch danach, jemandem Schaden zuzufügen.

Ein lebendiger Hund zieht an seiner Leine auf einem Spaziergang mit seinen Besitzern an einem sonnigen Tag

iStock/Bento Orlando

Aggressiv

Wenn sich Hunde aggressiv verhalten, sind sie nicht automatisch böse, wütend oder gemein. „Aggression ist eigentlich ein menschliches Konstrukt, ein Verhalten, das wir als unangemessen erachten. Für einen Hund ist es hingegen eine Form von Kommunikation,“ erklärt Ryan. „Er versucht so, in einer Welt sicher zu überleben, die nicht für ihn gemacht ist.“

So sieht eine aggressive Körpersprache bei Hunden oft aus.

  • Augen: Ein intensiver Blick, geweitete oder intensive Pupillen, beobachten die wahrgenommene Gefahr ganz genau.
  • Ohren: Nach vorne gerichtet und steif oder eng angelegt, je nach Situation.
  • Schnauze/Zähne: Lippen zurückgezogen, um die Zähne zu zeigen, Knurren oder Schnappen in die Luft.
  • Körper/Fell: Steife, nach vorne gerichtete Haltung, oft aufgerichtete Nackenhaare, angespannte Muskeln und bereit zu reagieren.
  • Schwanz: Hochgestellt und starr, möglicherweise leichtes Wedeln oder schnelles Schlagen, was als Warnsignal anzusehen ist.
  • Kontext: Ein Hund greift möglicherweise einen anderen Hund an, der in sein Revier eindringt, bellt oder knurrt einen Fremden an, der ihn nicht in Ruhe lässt, oder schnappt, wenn er sich ohne Ausweg eingeengt fühlt.

Man sollte sich immer in Erinnerung rufen, dass dies ein Ausdruck des Hundes dafür ist, dass er sich nicht sicher fühlt. Bestrafungen verschlimmern die Situation bloß.

„Stell dir mal vor, du würdest immer einen Elektroschock bekommen, wenn du etwas siehst, was du nicht magst. Meinst du, als Reaktion darauf, würdest du mit der Situation toleranter umgehen? Nein, du würdest alles daran setzen, das Unerwünschte loszuwerden, bevor du wieder einen Schock bekommst,“ erklärt Ryan.

Mit der richtigen Unterstützung, insbesondere von einem qualifizierten auf angstfreies Training spezialisierten Experten, lernen viele Hunde, sich sicher zu fühlen und diese Verhaltensweisen mit der Zeit abzulegen.

Close up of border collie showing teeth

iStock/Iuliia Zavalishina

Herausforderungen

Es ist gar nicht so leicht, die Körpersprache von Hunden zu lesen, auch für erfahrene Hundebesitzer. Hier sind ein paar Gründe, warum das so ist:

  • Unterschiedliche Rassen. Manche Hunderassen haben einzigartige Merkmale, die ihre Emotionen schwerer zu deuten machen. Möpse und Französische Bulldoggen beispielsweise haben oft gekräuselte Schwänze und flache Gesichter, die nicht viel Ausdruck zulassen. Dobermänner und Boxer haben oft kupierte Ohren, die sich kaum bewegen lassen. Und es ist schwer, die Anzeichen der kupierten Schwänze bei Rassen wie Rottweilern zu deuten.
  • Dezente Anzeichen. Winzige Veränderungen wie leichte Bewegungen der Ohren, ein angespanntes Gesicht oder ein kurzes Schwanzwedeln können viel bedeuten, sind aber leicht zu übersehen.
  • Ähnliche Emotionen. Aufregung, Frustration und Angst können oftmals recht ähnlich aussehen. Denke immer daran, ein wedelnder Schwanz deutet nicht unbedingt auf einen glücklichen Hund hin!
  • Jeder Hund ist anders. Genau wie wir Menschen haben auch Hunde eine ganz eigene Art und Weise, sich auszudrücken. Es gibt Hunde, die „fröhlich umherspringen“, und Hunde, die „zu viel Energie haben.“
  • Erlerntes Verhalten. Ryan ist der Meinung, dass Hunde dazu in der Lage sind, Verhalten zu erlernen. Sein eigener Hund lächelt ganz breit, wenn er nach Hause kommt. „Das kann falsch als unterwürfiges Lächeln oder sogar als Knurren verstanden werden, es wurde aber durch meine Reaktion bestärkt, wenn ich es sehe, und jetzt wiederholt er es regelmäßig,“ sagt er.

Wenn du dir nicht sicher bist, was dein Hund dir sagen will, mach dir keine Sorgen. Damit bist du nicht alleine. Ein anerkannter Trainer oder Verhaltensspezialist kann dir dabei helfen, die einzigartigen Signale deines Hundes zu erlernen, und dir Tipps für eine deutlichere Kommunikation geben.

Vergiss nie: Das Erlernen der Körpersprache deines Hundes ist ein fortlaufender Prozess. Hier sind ein paar Quellen, die Ryan empfiehlt:

  • Doggie Language von Lili Chin
  • Die DogDecoder App, eine App, die dir beibringt, wie dein Hund kommuniziert
  • Your Dog’s Friend, eine Organisation, die Webinare anbietet und kostenlos auf YouTube veröffentlicht

Wenn du dir genug Zeit zum Beobachten und Lernen nimmst, machst du deinem Hund ein unwahrscheinlich wertvolles Geschenk und profitierst auch noch selber davon!

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Sarah Brown

Sarah Brown

Sarah Brown is a writer, editor, and content manager who has wordsmithed for the U.S. Department of Energy, Google, travel and lifestyle magazines, and local businesses. When she’s not being bossed around by one of her furry children (Bear, a Pembroke Welsh Corgi; or Mina, a Corgi/Australian Cattle Dog mix), she either has her nose in a Stephen King novel or she’s on the hunt for vintage clothes. Sarah is an advocate for responsible pet ownership and has volunteered with three different rescues to rehabilitate animals and help them find their forever homes.

Artikelquellen
  • Ryan, J. (2025). Persönliches Interview.
  • Siniscalchi, M., D’Ingeo, S., Minunno, M., & Quaranta, A. (2018). Communication in Dogs. Animals, 8(8), 131. https://doi.org/10.3390/ani8080131

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