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Der Rover-Blog

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Tools, Tipps und Tricks für weniger Fellausfall beim Hund

iStock/Wavetop

Tools, Tipps und Tricks für weniger Fellausfall beim Hund

Aktualisiert November 24, 2025 | Hund > Baden & Fellpflege
Von Kelsey Graham

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  • Dieser Beitrag enthält weiterführende Links. Hier erfährst du mehr dazu.
  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Einen Hund zu haben, hat unzählige tolle Seiten, doch die vielen Hundehaare gehören in den Augen der meisten Besitzer nicht dazu. Während manche Hunde nur je nach Saison ein wenig Fell verlieren, produzieren andere durchgehend dicke Fellbüschel.

Hierbei spielt die Rasse eine wichtige Rolle. Hunde mit doppelter Fellschicht, wie Sibirische Huskys und Deutsche Schäferhunde, verlieren sehr viele Haare, vor allem zum Jahreszeitenwechsel. Rassen mit einfacher Fellschicht, zum Beispiel Pittbull, verlieren zwar weniger Fell, dafür aber das ganze Jahr über.

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Jahreszeitenwechsel und Alter gehören ebenfalls zu Gründen, warum Hunde Fell verlieren. Vorübergehende Faktoren wie Nebenwirkungen von Medikamenten, Schwangerschaft, Baden und Stress können auch dazu führen, dass Hunde mehr Haare verlieren als gewöhnlich. Erkrankungen wie Dehydrierung, Mangelernährung, Allergien und Parasiten haben einen gewissen Einfluss.

Haarausfall bei Hunden kann man zwar nicht vollständig unterbinden, es gibt aber Möglichkeiten, um die Gesamtmenge zu reduzieren. Um mehr darüber zu erfahren, haben wir mit Vicki Doyle gesprochen, professionelle Hundefriseurin und Gründerin von Dirty Bertie, mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Branche.

Inhaltsverzeichnis

  1. Jeden Tag bürsten
  2. Monatsbad
  3. Doppelter Fellschicht
  4. Nahrungsergänzungsmittel
  5. Besuch beim Hundefriseur
  6. Was du vermeiden solltest
  7. Wann sollte ich zum Tierarzt gehen

Jeden Tag bürsten

Das Bürsten des Hundes sorgt dafür, den Haarausfall zu mindern, indem lockere Haare entfernt werden. „Ich empfehle, deinen Hund zum Fellwechsel mindestens einmal am Tag kurz zu bürsten,“ sagt Doyle. „Je länger die Pause zwischen dem Bürsten, desto schwieriger wird es, desto länger dauert es und desto höher stehen die Chancen, dass dein Hund keine Lust hat,“ erklärt sie.

Pet groomer using blow dryer on dog

iStock/Edwin Tan

Am besten beginnst du zu Übungszwecken schon damit, wenn dein Hund noch ganz jung ist. Integriere das Bürsten einfach in andere Umgangs- und Sozialisierungsabläufe.

In Bezug auf die richtige Technik empfiehlt Doyle, die Bürste immer in Bewegung zu halten, auch bei Knoten im Fell. „Gehe nicht nur immer wieder über die gleiche Stelle, da das zu Hautreizungen beim Hund führen kann,“ warnt sie.

Diese gehören zu den besten Fellbürsten für verschiedene Hunde:

  • Normale Kämme sind besonders gut geeignet, um verfilztes und verknotetes Fell zu entwirren (vor allem nasses Fell nach dem Baden). Sie wirken lockerem Fell bei lang- oder kurzhaarigen Hunden entgegen.
  • Bürsten gegen Fellausfall wirken Wunder bei Hunden, die viel Fell verlieren, oder während des Fellwechsels. Diese Bürsten, zum Beispiel der Furminator, verfügen über sehr dünne Zinken, die das Unterfell des Hundes erreichen und lockeres Fell entfernen, ohne die Haut zu reizen. Verwende sie je nach Bedarf ein- bis zweimal pro Woche.
  • Unterfellkämme sind ebenfalls besonders gut für Hunde mit Haarausfall geeignet, insbesondere in Extremfällen mit doppelter Fellschicht. Diese Kämme bestehen meist aus einer einzelnen Reihe aus Metallzinken, die sanft lockeres Fell und Rückstände unterhalb des Fells entfernen. Sie können bei starkem Haarausfall täglich verwendet werden.
  • Slicker-Bürsten werden für Rassen mit doppelter Fellschicht empfohlen, zum Beispiel beim Labrador oder Golden Retriever. Laut Doyle entfernen diese Bürsten die abgestorbene Schicht unterhalb der oberen Fellschicht. Sie sind so sanft, dass man sie jeden Tag benutzen kann.
  • Silikonbürsten oder Bürstenhandschuhe wirken gegen Fellausfall bei Rassen mit kurzem Fell (Dalmatiner, Boxer und Französische Bulldoggen etc.) Diese Hilfsmittel gegen Fellausfall können während oder nach dem Baden benutzt werden.
Person bürstet draußen auf dem Gras einen Retriever

iStock/Chalabala

Einmal im Monat mit Conditioner baden

Wenn du deinen Hund badest, sorgst du dafür, ausgefallenes Fell zu lockern und wegzuspülen. Das sollte aber nicht zu oft passieren. „Ich würde das Baden nur alle vier Wochen empfehlen, da man sonst leicht die natürlichen Fette wegspült, die dafür sorgen, dass das Fell gesund bleibt,“ sagt Doyle.

Wenn du deinen Hund baden möchtest, achte darauf, hochwertige Hundeshampoos zu benutzen, die sich sanft auf dem Fell und der Haut des Hundes verhalten, nicht stark parfümiert sind oder unangenehme Gerüche enthalten.

Doyle empfiehlt außerdem die Verwendung eines Conditioners für deinen Hund. „Wenn du deinen Hund zuhause badest, verwende einen Conditioner,“ sagt sie. „Bürste deinen Hund dann, während der Conditioner noch im Fell ist. So entfernst du gleichzeitig Fell, anstatt ihn einfach nur zu baden.“

Hunde mit doppelter Fellschicht föhnen

Bei bestimmten Rassen lässt sich Haarausfall durch Föhnen in den Griff bekommen, wenn das Gerät stark genug ist. „Bei Hunden mit doppelter Fellschicht, wie Huskys, Collies und Schäferhunden, ist ein normaler Föhn nicht stark genug, um die untere Fellschicht zu lösen,“ erklärt Doyle.

Hierfür braucht man einen Hochleistungsföhn, der speziell für Hunde konzipiert wurde. „Es gibt nichts Effektiveres, als abgestorbenes Fell mit einem Hochleistungsföhn herauszublasen,“ sagt sie.

Du solltest deinen Hund allerdings langsam an das Föhnen gewöhnen. Lass deinen Hund zunächst am ausgeschalteten Föhn schnüffeln, um ihn besser kennenzulernen. Anschließend stellst du ihn in einer niedrigen, kühlen Einstellung an. Steigere langsam die Intensität und Hitze, während du deinen Hund mit Leckerlis und viel Lob dafür belohnst, dass er so mutig ist.

Border collie surrounded by tufts of fur lying down on couch.

iStock/Iuliia Zavalishina

Ernährung & Nahrungsergänzungsmittel

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann ebenfalls bei übermäßigem Haarausfall helfen. Entscheide dich für ein Hundefutter, das reich an wichtigen Nährstoffen ist und sich auf die Gesundheit von Haut und Fell konzentriert, meist mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese senken die Wahrscheinlichkeit von Entzündungen und fördern die Hautgesundheit.

Deinen Hund ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, ist ebenfalls wichtig, um übermäßigen Haarausfall zu vermeiden. Dehydrierung führt zu trockener Haut und so wiederum zu mehr ausfallendem Fell.

Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl und Leinsamen sind gute Quellen für Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Zink und Biotin helfen ebenfalls bei Haarausfall. Wenn du die Ernährung deines Hundes umstellst oder ergänzt, solltest du vorher immer mit deinem Tierarzt sprechen, um sicherzustellen, dass dies für deinen Hund sicher ist.

Besuch beim Hundefriseur

Am besten wirkst du dem Fellausfall entgegen, indem du regelmäßig einen professionellen Hundefriseur mit deinem Tier besuchst. Doyle empfiehlt einen solchen Besuch, wenn dein Tier Fell verliert, da dieses so leicht zu entfernen sein wird.

„Professionelle Hundefriseure haben Hochleistungsföhne, um das Fell herauszublasen. Du wirst vielleicht erstaunt sein, wie viel Fell zutage kommen wird,“ sagt sie. „Ein solcher Fellhaufen kann schon mal so groß sein wie der Hund selbst!“

Wie oft dein Hund zum Friseur gehen sollte, hängt von der Rasse und dem Felltyp ab. Hunde mit Unterfell oder langem Fell können alle vier bis sechs Wochen einen Besuch vertragen, Hunde mit kürzerem Fell etwa alle acht bis 12 Wochen.

Hund wird in Badewanne abgeduscht und schüttelt sein Fell mit fliegenden Wassertropfen

iStock/adogslifephoto

Was du vermeiden solltest

Der Umgang mit ausfallendem Fell kann anstrengend sein und vielleicht braucht es eine Weile, bis du die richtige Methode gefunden hast, mit der du wirklich zufrieden bist. Um häufige Fehler zu vermeiden, haben wir hier ein paar Dinge aufgelistet, die du niemals gegen Haarausfall verwenden solltest.

Schur

Rasiere deinem Hund niemals das Fell, vor allem nicht bei doppelter Fellschicht. „Das Fell hält ihn im Sommer kühl und im Winter warm,“ sagt Doyle. „Eine Rasur ruiniert die Temperaturregulierung und das Fell wächst vielleicht nicht wieder vernünftig nach.“

Zu viel baden

Wenn du deinen Hund zu oft badest, führt das zu Hautreizungen und entfern die natürlichen Fette auf dem Fell des Hundes. Doyle spricht sich außerdem gegen die Verwendung von Shampoo für Menschen aus. Da Hunde und Menschen unterschiedliche pH-Werte haben, sind die Produkte unterschiedlich formuliert. „Shampoos für Menschen sind für Hunde zu intensiv und können zu Reizungen der Haut führen,“ sagt sie.

Aggressives Bürsten

Doyle warnt auch vor zu aggressivem Bürsten. „Bürsten sind hervorragend, wenn man sie richtig benutzt. Aber zu viel Druck oder übermäßiges Bearbeiten derselben Stelle hat Schmerzen und Reizungen zur Folge,“ sagt sie. „Oft, aber sanft bürsten.“

iStock/Aonip

Ernährungsumstellungen ohne tierärztliche Genehmigung

Wie oben schon erwähnt, solltest du Ernährungsumstellungen oder Nahrungsergänzungsmittel immer erst einmal mit dem Tierarzt besprechen. Er kennt die Geschichte deines Hundes und kann mit dir zusammen festlegen, welche Ergänzungsmittel gut für dessen Gesundheit sein können.

Wann sollte ich zum Tierarzt gehen

Übermäßiger Fellausfall kann auch ein Zeichen dafür sein, dass ein ernsthaftes Problem, wie Allergien, Angstzustände, Nährstoffmangel oder Nebenwirkungen eines Medikaments, vorliegt. Folgende Anzeichen deuten auf eine zugrundeliegende Krankheit hin:

  • Plötzlicher Anstieg des Haarausfalls
  • Dünneres Fell oder Haarausfall an bestimmten Stellen
  • Hautreizungen: Rötungen, Beulen, Ausschlag und Wunden
  • Offene Wunden
  • Exzessives Kratzen
  • Energiemangel

Wenn dein Hund plötzlich mehr Fell verliert als gewöhnlich und eines dieser Anzeichen zeigt, solltest du ihn in jedem Fall von einem Tierarzt untersuchen lassen. Professioneller Rat bringt dich bestimmt weiter.

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Kelsey Graham

Kelsey Graham

Kelsey Graham is a freelance writer and enthusiastic pet admirer. She lives in Cincinnati, Ohio, and is a proud mom to her human child and two dogs, Remus (named after Remus Lupin from the Harry Potter series) and Lucy Bear, and two cats, Saffron and Bueller. Her writing has appeared in Cincinnati Magazine, Simply Recipes, Edible Ohio Valley, and Women of Cincy. In her free time, she can often be found roaming around local pet stores looking for new treats and toys to surprise her animals with.

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