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Der Rover-Blog

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So nimmst du einen Hund aus dem Tierschutz auf – von der Suche bis zu den Kosten

iStock/Aleksandr Zotov

So nimmst du einen Hund aus dem Tierschutz auf – von der Suche bis zu den Kosten

Hund > Neues Haustier
Von Kathleen Frost

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  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, ist eine aufregende und sinnvolle Entscheidung, aber in diesem Zuge stellen sich auch einige Fragen. Dieser Guide soll dir dabei helfen, dich in diesem Prozess von Anfang bis Ende gut zurechtzufinden. Ob du überlegst, einen Hund aus dem Tierheim, von einer Tierschutzorganisation oder über eine andere Option aufzunehmen, wir zeigen dir deine Möglichkeiten auf und erklären dir, wie die einzelnen Schritte funktionieren. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Kosten, die auf dich zukommen, damit du dich darauf einstellen kannst.

Wir haben uns von Erica Paschold, Leiterin für Rettungsaktionen bei Mountain Pet Rescue, beraten lassen, wohin man sich wenden kann und was zu tun ist, wenn man den perfekten Hund gefunden hat.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Wo adoptieren?
  2. Kosten der Hundevermittlung
  3. Nationale Suchmaschinen
  4. Lokale Möglichkeiten
  5. Vermittlungsvoraussetzungen
  6. Die richtige Wahl
  7. Vorbereitung
  8. Empfohlene Artikel

Wo du einen Hund aufnehmen kannst

Wenn du darüber nachdenkst, einen Hund bei dir aufzunehmen, stehen dir verschiedene Optionen offen. Zum Beispiel Tierheime vor Ort oder Tierschutzorganisationen im eigenen Land oder Ausland sowie Online-Plattformen. Die einzelnen Optionen bieten ganz unterschiedliche Formen der Unterstützung während der Vermittlung an.

Portrait of a mixed breed black and white rescued dog with harness during a walk on the green meadow near the shelter

iStock/Foto Zlatko

Tierheim

Örtliche Tierheime, einschließlich derer, die der Humane Society angeschlossen sind, beherbergen oft Hunde aller Altersgruppen, Rassen und Temperamente. Manche Tierheime werden von der Stadt oder vom Bundesland finanziell unterstützt, andere leben von Spenden. Die meisten sind öffentlich zugänglich. „Ein Vorteil von Tierheimen besteht darin, dass es einen zentralen Ort gibt, an dem man sich die einzelnen Hunde ansehen kann,“ erklärt Paschold.

Da Tierheime vor allem abgegebene Tiere und Streuner aufnehmen, konzentrieren sie sich meist darauf, ihre Bewohner schnell weiter zu vermitteln, um Platz für Neuankömmlinge zu schaffen. Es kann jedoch schwierig sein, das Verhalten eines Hundes in so kurzer Zeit richtig einzuschätzen, bevor du ihn mit nach Hause nimmst. „Während die Hunde im Tierheim untergebracht sind, verhalten sie sich möglicherweise anders als in einer angenehmen häuslichen Umgebung,“ fügt Paschold hinzu. Dieser Faktor kann dafür sorgen, dass potenzielle Kandidaten eher übersehen werden, da sie Anzeichen von Stress und Angst zeigen, in einem liebevollen Zuhause aber ganz entspannt wären.

Tierschutzorganisationen in den USA

Tierschutzorganisationen arbeiten oft mit einem Netzwerk aus Pflegefamilien für Hunde zusammen. Manche haben sich auf bestimmte Rassen spezialisiert, zum Beispiel Golden Retriever oder Cattle Dogs. Das könnte für dich praktisch sein, wenn du einen reinrassigen Hund adoptieren möchtest, ohne dich dafür an einen Züchter wenden zu müssen. Andere Organisationen kümmern sich um bestimmte Arten von Hunden und versuchen, ein Zuhause für ältere Hunde oder Welpen mit besonderen Bedürfnissen zu finden.

Die individuelle Aufmerksamkeit und Pflege ermöglichen es den potenziellen Hundebesitzern, detaillierte Einblicke in das Verhalten, das Training und die Bedürfnisse des Hundes zu erhalten. „Tierschutzorganisationen wissen oft mehr über die Tiere und ihr Verhalten im häuslichen Umfeld, da diese bereits in Pflegefamilien untergebracht waren,“ sagt Paschold. „Die potenziellen Besitzer werden in der Regel für jeweils ein einzelnes Tier überprüft.“

Eine solche Überprüfung sorgt dafür, dass der Aufnahmeprozess etwas strenger und schwieriger verläuft, vor allem wenn du eine Rasse oder einen Hund mit besonderen Bedürfnissen aufnehmen möchtest.

Volunteer peers into kennel at shelter to look at happy dog

iStock/PeopleImages

Tierschutzorganisationen im Ausland

Wenn du dich an eine internationale Organisation wendest, geht es meist darum, für Hunde aus Ländern ein Zuhause zu finden, in denen es viele Straßenhunde gibt oder die Lebensumstände nicht sicher sind. Diese Organisationen kümmern sich oft um die Transportformalitäten des vermittelten Hundes.

Die Kosten können aufgrund der Transportgebühren jedoch höher ausfallen und wahrscheinlich lernst du den Hund vor der Vermittlung nicht persönlich kennen. Sprachbarrieren können ebenfalls zu überwinden sein, außerdem ist die Krankengeschichte der Hunde meist nicht bekannt oder sie tun sich schwer damit, sich an ein so komplett anderes Leben zu gewöhnen.

Craigslist oder Online-Plattformen

Internetseiten wie Craigslist oder andere Online-Plattformen führen manchmal Listen mit Hunden, die ein neues Zuhause suchen. Hier bekommst du zwar auch die Möglichkeit, einen Hund schnell und vor Ort vermittelt zu bekommen, du solltest aber ganz genau aufpassen, um nicht an Betrüger zu geraten.

Unseriöse Angebote wie Massenzuchtbetriebe oder unverantwortliche Züchter inserieren oft online, wobei es sich oftmals um Betrug handelt. Ohne den Hund und seinen Vermittler vorher persönlich kennenzulernen, kannst du dir in Bezug auf die Gesundheit, das Verhalten oder die Lebensumstände des Hundes nie sicher sein.

Kosten der Hundevermittlung

Vermittlungsquelle Kosten im nationalen Durchschnitt
Tierheime/Humane Societies 40-200 €
Tierschutzorganisationen in den USA 150-400 €
Tierschutzorganisationen im Ausland 400-850 € oder mehr
Craigslist/Online-Plattformen 0-150 €

Wie viel es kostet, einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen, hängt stark davon ab, wo die Vermittlung stattfindet und wo du wohnst.

Tierheime stellen in der Regel die günstigste Option dar. In den Vermittlungsgebühren sind oft grundlegende medizinische Leistungen enthalten, wie Impfungen, Kastration/Sterilisation und Gesundheitschecks.

Tierschutzorganisationen sind in der Regel etwas teurer, da sie keine öffentliche Förderung wie Tierheime oder die Humane Society erhalten, sagt Paschold. „Die Gebühren für eine private Tiervermittlung decken in der Regel Folgendes ab: Kastration/Sterilisation, einige grundlegende Impfungen, einen Mikrochip, Tests auf Herzwürmer, Flohprophylaxe und die Behandlung von bereits bestehenden Erkrankungen“, fügt sie hinzu.

Dog play bowing in field

iStock/Mary Swift

Vermittlungen aus dem Ausland sind in der Regel die teuerste Option, wobei die Kosten bei etwa 400 € beginnen und je nach Transportkosten steigen.

Online-Plattformen wie Craigslist haben zwar die niedrigsten Preise, da viele Menschen umsonst für ihre Hunde ein neues Zuhause suchen, diese Option kann aber mit Risiken verbunden sein, wenn man an unethische Züchter gerät. Außerdem bekommt man keine Unterstützung in Bezug auf medizinische Untersuchungen, so wie bei Tierheimen und Tierschutzorganisationen. Denke immer daran, dass durch die höheren Gebühren seriöser Tierheime und Tierschutzorganisation oft schon grundlegende Leistungen abgedeckt werden, was dir auf lange Sicht finanziell zu Gute kommt.

Nationale Suchmaschinen

Wenn du dich auf die Suche nach einem Hund aus dem Tierschutz begeben möchtest, sind nationale Suchmaschinen eine hervorragende Lösung. Diese Datenbanken umfassen Listen von tausenden Tierheimen und Tierschutzorganisationen aus dem ganzen Land. Du kannst nach Rasse, Alter, Größe und Standort filtern, ohne jedes einzelne Tierheim oder die Internetseiten von Tierschutzorganisationen abklappern zu müssen.

Folgende gehören zu den beliebtesten Optionen für Suchmaschinen:

  • Petfinder ist eine der größten Datenbanken, um nach zu vermittelnden Hunden in deiner Nähe zu suchen.
  • Adopt a Pet bietet eine umfangreiche Plattform mit Tieren aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen im ganzen Land.
  • ASPCA ist ein Suchtool, mit dem du zur Vermittlung verfügbare Haustiere in lokalen Tierheimen finden kannst.
  • Best Friends Animal Society ist eine nationale Organisation mit Suchmaschine für zu vermittelnde Haustiere in den Partnertierheimen.

Mithilfe dieser Suchmaschinen kann man sich zwar wunderbar umsehen, am besten wendet man sich dann aber direkt an das Tierheim oder die Organisation, bei der das Tier untergebracht ist. Durch den direkten Kontakt bekommst du aktuelle Informationen über die Verfügbarkeit, Gesundheit und spezielle Vermittlungsanforderungen des Tieres.

Ein Hund mit „Adopt me“-Stirnband vor einem grünen Hintergrund

iStock/David Baileys

Lokale Möglichkeiten

Du möchtest einen Hund aus dem Tierheim oder von einer Tierschutzorganisation in deiner Nähe aufnehmen? Wunderbar! Eine Organisation vor Ort kann dafür sorgen, dass die Vermittlung reibungslos und persönlicher verläuft. Du hast die Gelegenheit, den Hund persönlich kennenzulernen und dir einen Eindruck vom Charakter des Hundes zu machen, bevor du ihn mit zu dir nach Hause nimmst.

Manche Tierheime und Tierschutzorganisationen haben auch ein Programm zur vorübergehenden Unterbringung. So kannst du einem Hund für eine gewisse Zeit ein Zuhause bieten und darfst dich als Erstes für eine dauerhafte Vermittlung entscheiden. Einen Hund aus der Nähe aufzunehmen, ist die beste Option, um ein Tier zu finden, das zu deinem Lebensstil passt.

Hier sind ein paar nützliche Tipps, wie du Hunde in bestimmten Bundesstaaten oder beliebten Städten vermittelt bekommst.

Vermittlungsvoraussetzungen

Bevor du dich auf die Suche nach deinem neuen besten Freund machst, solltest du dir klar machen, was Tierheimen und Tierschutzorganisationen bei potenziellen Hundebesitzern wichtig ist. Die meisten Einrichtungen achten nämlich besonders darauf, dass ihre Hunde ein sicheres, liebevolles Zuhause finden. Dafür müssen oft besondere Kriterien erfüllt werden, zum Beispiel:

  • Altersvorgaben: Die meisten Tierheime und Tierschutzorganisationen verlangen, dass du mindestens 18 Jahre alt bist. Wenn du minderjährig bist, muss wahrscheinlich ein Elternteil anwesend sein, um die Unterlagen mit dir auszufüllen.
  • Ausweis: Um dein Alter und deine Identität zu verifizieren, verlangen die meisten Einrichtungen einen gültigen Führerschein oder Ausweis.
  • Wohnsituation: Viele Tierheime und Organisationen werden dich fragen, ob du zur Miete wohnst oder ein Eigenheim besitzt. Wenn du mietest, musst du einen Nachweis vorlegen, dass die Haltung von Haustieren in deiner Wohnung erlaubt ist, zum Beispiel in Form eines Mietvertrags oder eines Schreibens deines Vermieters.
  • Hausbesuch: Manche Einrichtungen statten dir vorher einen Besuch ab, um sicherzugehen, dass dein Zuhause hundefreundlich ist. Sie achten dabei auf eine stabile, hundesichere Umzäunung und Gefahren für Hunde im Haushalt, die behoben werden müssen.
  • Passender Lebensstil: Bereite dich darauf vor, Fragen zu deiner täglichen Routine, Arbeitszeiten und Aktivitätsniveau zu beantworten. „Antworte ehrlich auf die Frage, wie viel Zeit und Verfügbarkeit du hast, welches Energieniveau dir bei einem Hund wichtig ist und wie deine Erwartungen aussehen,“ so Paschold. „Die meisten Einrichtungen möchten ihre Hunde in ein Zuhause vermitteln, das zu ihrem Energielevel und Pflegebedürfnissen passt.“
  • Tierärztliche/persönliche Referenzen: Wenn du schon einmal ein Haustier hattest, bitten dich manche Organisationen um eine Referenz von deinem aktuellen oder bisherigen Tierarzt oder Freunden/deiner Familie, um sicherzustellen, dass du als verantwortungsbewusst bekannt bist.
Trainer walking with dog outside

iStock/Ekaterina Vakhrusheva

So wählst du den richtigen Hund aus

Wenn es um den passenden Hund geht, solltest du deine eigenen Erwartungen, aber auch die individuellen Bedürfnisse des Hundes berücksichtigen. Ganz gleich, ob du nach einem energiegeladenen Laufpartner oder einem Freund zum Kuscheln suchst, am besten denkst du ganz genau darüber nach, was du ihm bieten kannst, zum Beispiel Zeit, Energie und Platz. Vielleicht gefallen dir Border Collies richtig gut, aber du hast nicht genug Kapazitäten oder Ressourcen, um ihren extremen Hüteinstinkt nachzukommen. Ein Rassen-Auswahltool kann dir bei der Suche helfen.

Wenn du dir Gedanken über Verhaltensprobleme machst, wende dich an ein seriöses Tierheim bzw. Tierschutzorganisation, die offen mit herausforderndem Verhalten umgehen. Manche Organisationen beschäftigen auch einen Vermittlungsberater, der dir dabei hilft, den passenden Hund zu finden. „Am besten hast du schon eine Idee davon, wonach du suchst. Du solltest aber einer Beratung offen gegenüberstehen, um deinen perfekten Hund zu finden,“ fügt Paschold hinzu. „Es gibt für jeden den passenden Hund. Manchmal braucht man einfach etwas Geduld.“

Worauf du dich vorbereiten solltest

Das richtige Zubehör und die passende Unterstützung sind besonders wichtig, bevor dein neuer Hund zu dir nach Hause kommt. So gewöhnt er sich leichter ein und fühlt sich sicher. Hier sind ein paar grundlegende Dinge, die du dafür vorbereiten solltest:

  • Tierarzt: Suche nach einem Tierarzt in deiner Nähe und vereinbare einen Gesundheitscheck für den Anfang.
  • Trainer: Überlege, dir Hilfe bei einem Trainer zu suchen, vor allem wenn dein Hund Hilfe bei der Sozialisierung oder Verhaltensthemen benötigt.
  • Hundesichere Räume: Entferne gefährliche Gegenstände und blockiere Bereiche mithilfe einer Box oder einem Gitter, bis dein Hund sich eingewöhnt hat. Wenn du ihm einen übersichtlichen Bereich zuweist, fühlt er sich wahrscheinlich schneller wohl.
  • Grundausstattung: Zubehör wie eine Leine, Halsband mit ID-Tag, Futter- und Wassernäpfe, ein gemütliches Körbchen, Spielzeug und Hundefutter solltest du direkt zur Hand haben, wenn dein Hund bei dir einzieht.

Wenn du einen neuen Hund in deinem Leben begrüßt, kann es nicht schaden sich an die sogenannte Dreierregel zu halten. Es kann drei Tage dauern, bis dein Hund sich entspannt und eingewöhnt, drei Wochen, bis ihr eine Verbindung aufbaut und drei Monate, bis er sich voll und ganz Zuhause fühlt. Zeige viel Geduld, während sich dein Hund in dem neuen Umfeld eingewöhnt, und gehe die Dinge langsam an, vor allem wenn du ihn mit Kindern oder anderen Haustieren konfrontierst. Es gibt keine festen Zeitvorgaben für dich und deinen neuen Kumpel auf vier Pfoten!

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