- Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.
Vom majestätischen Afghanischen Windhund bis zum athletischen Weimaraner – einige der auffälligsten Hunderassen gelten auch als besonders stur. Ganz gleich, ob sie als willensstark, unabhängig oder sogar eigensinnig bezeichnet werden, stehen diese Hunde in völligem Gegensatz zu den gehorsamen Hunderassen, die ihrem Besitzer immer gefallen möchten.
Aber Sturheit ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. Arbeitshunde wie Windhunde, Spürhunde und Terrier, die auf die Jagd von Ungeziefer spezialisiert sind, wurden gezüchtet, um sich auf ihre eigene innere Motivation zu verlassen. Diese Hunde sind nicht unbedingt schwer trainierbar, sondern benötigen lediglich die richtige Belohnung, die sie davon überzeugt, dass sich Gehorsam lohnt.
Als Haustierbesitzer musst du herausfinden, was deinen Hund motiviert, und dein Training darauf abstimmen. Die sturen Hunderassen auf unserer Liste erschweren diese Aufgabe zwar etwas, doch dank ihrer Intelligenz, Loyalität und ihrem Charme lohnt sich die Mühe auf jeden Fall.
1. Afghanischer Windhund

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Hinter dem mondänen Aussehen des Afghanischen Windhundes verbirgt sich eine lange Geschichte als erfolgreicher Jagdhund. Diese langhaarige Hunderasse wurde eingesetzt, um Beute aus großer Entfernung zu entdecken und sowohl kleines als auch großes Wild über unwegsames Gelände zu jagen. Der Afghanische Windhund wurde ursprünglich für die selbstständige Jagd gezüchtet und ist bis heute für seine Schnelligkeit und Wendigkeit bekannt. Er gilt als Freigeist, der sich leicht von allem ablenken lässt, was ihm wie Beute erscheint. Hinter seiner Athletik und grenzenlosen Energie verbirgt sich jedoch ein treues und liebevolles Wesen.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Lang und seidig
- Größe: 64 bis 69 cm
- Gewicht: 23 bis 27 kg
- Farben: Schwarz, Hellbraun, Silber, Blau, Creme, Rot, Weiß
- Trainierbarkeit: Anspruchsvoll
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien mit älteren Kindern
2. Akita

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Während der Afghanische Windhund mit seinem schlanken und geschmeidigen Körperbau punktet, verfügt der Akita über eine muskulöse und robuste Statur. Er ist für seine Loyalität und seinen Mut bekannt und wurde ursprünglich zum Schutz des Adels und zur Jagd auf große Beutetiere (wie Bären) gezüchtet. Seine beeindruckende Größe kann für einige Haustierbesitzer eine Herausforderung darstellen. Darüber hinaus lassen sich seine Schutzinstinkte, die ihn zu effektiven Wachhunden machen, am besten durch frühzeitige Sozialisierung und konsequentes Training kontrollieren.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 66 bis 71 cm (Rüden), 61 bis 66 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 45 bis 60 kg (Rüden), 32 bis 45 kg (Hündinnen)
- Farben: Schwarz, Rehbraun, Rot, Weiß, Braun, Silber, Gestromt
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Singles mit Haustieren, Familien mit älteren Kindern
3. Basenji

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Der Basenji ist ein talentierter Jagdhund afrikanischer Herkunft, der eine Kombination aus katzenhafter Anmut und der Athletik von Hunden aufweist. Der Basenji ist ein sehr intelligenter Hund mit eingerolltem Schwanz, der mit ungewöhnlichen, jodelartigen Lauten kommuniziert. Er wurde gezüchtet, um kleine Beutetiere zu jagen und größeres Wild in die Netze der Jäger zu treiben. Zudem ist er ein schneller Denker und Problemlöser. Daher ist es wichtig, das Training für diese potenziell eigensinnige Hunderasse aktiv und spannend zu gestalten.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 40 bis 43 cm
- Gewicht: 10 bis 11 kg
- Farben: Kombinationen aus Schwarz, Weiß, Hellbraun, Rot, Blau, Creme und Gestromt
- Trainierbarkeit: Moderat anspruchsvoll
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien mit älteren Kindern, Haushalte mit ausschließlich Hunden
4. Beagle

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Der für die Jagd auf Kaninchen und Hasen gezüchtete Beagle ist bekannt für seinen hervorragenden Geruchssinn und seinen ausgeprägten Spürinstinkt, der über eine kompakte, aber athletische Statur verfügt. Der Beagle ist oft gut trainierbar, lässt sich jedoch leicht ablenken, wenn er einen besonders verlockenden Geruch wahrnimmt. Er wird dich auch darauf aufmerksam machen, indem er laut und traurig bellt. Obwohl er lieb, albern und im Allgemeinen gut mit Kindern auskommt, ist der Beagle aufgrund seines ausgeprägten Beutetriebs nicht unbedingt für Haushalte mit Katzen und kleinen Haustieren geeignet.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 33 bis 39 cm
- Gewicht: 9 bis 14 kg
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Farben: Typischerweise Schwarz, Rot und Weiß
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien, Haushalte mit mehreren Hunden
5. Chihuahua

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Klein aber oho: der Chihuahua ist bekannt für seine große Persönlichkeit. Als mexikanische Toy-Rasse wurde der Chihuahua in erster Linie als Begleithund gezüchtet. Daher kann er sehr anhänglich und liebevoll gegenüber seiner Familie sein. Allerdings neigt der Chihuahua dazu, als Reaktion auf Stress durch unzureichende Pflege oder mangelndes Verständnis für die Bedürfnisse kleiner Hunde ein übermäßig dominantes Verhalten entwickeln. Außerdem ist er sehr intelligent und lernt schnell Zusammenhänge, weshalb du unerwünschtes Verhalten von Anfang an unterbinden und umlenken solltest.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz oder mittellang und glatt
- Größe: 12 bis 20 cm
- Gewicht: Bis zu 3 kg
- Farben: Sehr unterschiedlich
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Stadtmenschen, Familien mit älteren Kindern
6. Shar-Pei

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Der Shar-Pei ist leicht an seinen charakteristischen, muschelförmigen Ohren und seiner niedlichen, faltigen Haut zu erkennen. Er wurde ursprünglich zur Bewachung von Grundstücken gezüchtet und ist seiner Familie gegenüber äußerst loyal. Er ist intelligent, mitunter jedoch zu intelligent, sodass er Wege findet, Verhalten zu zeigen, das du lieber vermeiden möchtest. Aufgrund seiner Fähigkeit als Wachhund kann er Fremden und unbekannten Hunden gegenüber misstrauisch sein, was zu Reaktivität oder Aggressivität führen kann, falls er nicht frühzeitig sozialisiert wird.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 45 bis 50 cm
- Gewicht: 20 bis 27 kg
- Farben: Apricot, Schwarz, Flieder, Creme, Braun, Rot, Rehbraun
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Familien mit älteren Kindern
7. Chow Chow

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Der ebenfalls aus China stammende Chow Chow ist ein kräftig gebauter Hund mit tiefem Brustkorb, der für seine schwarze Zunge (EN), seine prächtige Mähne und sein knuffiges Gesicht bekannt ist. Als eine der ältesten noch heute existierenden Hunderassen reicht die Herkunft des Chow Chow mehr als 2.000 Jahre bis in die Han-Dynastie zurück. Im Laufe der Geschichte hat er eine Vielzahl von Aufgaben übernommen, darunter als Hütehund, Jagdhund, Schlittenhund und Wachhund. Der Chow Chow ist als äußerst reinlicher Hund bekannt und lernt schnell, stubenrein zu sein. Aufgrund seiner Vergangenheit als unabhängiger Wachhund für Besitztümer, Tempel und Nutztiere kann er jedoch distanziert und willensstark sein.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell, glatt oder rau
- Größe: 43 bis 50 cm
- Gewicht: 20 bis 32 kg
- Farben: Blau, Rot, Zimt, Creme, Schwarz
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Familien mit älteren Kindern
8. Corgi

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Im Gegensatz zum Chow Chow und Shar-Pei liegen die Herausforderungen beim Training eines Corgis nicht in seinem Beschützerinstinkt, sondern in seinen Hütegenen begründet. Corgis wurden gezüchtet, um Herden ohne Furcht und mit geringem Eingriff durch den Menschen zu hüten. Daher stecken in ihrem kleinen Körper jede Menge Energie und Persönlichkeit. Für aktive Haustierbesitzer, die bereit sind, viel Zeit für Bewegung und Training aufzuwenden, ist der Corgi ein freundlicher und liebevoller Begleiter.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und Doppelfell
- Größe: 25 bis 30 cm
- Gewicht: Bis zu 14 kg (Rüden), bis zu 13 kg (Hündinnen)
- Farben: Schwarz und Hellbraun, Rehbraun, Rot oder Zobel
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien
9. Dackel

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Der Dackel ist klein und stämmig und sieht nicht unbedingt wie ein Jagdhund aus, doch mit seinem langen Körper ist er perfekt zum Aufspüren von Beutetieren in Höhlen geeignet. Der Dackel ist ein kleiner, robuster Hund, der speziell für die Dachsjagd gezüchtet wurde. Er ist also ein Hund, der sich nicht so schnell aus einem Kampf zurückzieht. Mit der richtigen Erziehung und ausreichend Bewegung, um seinen Jagdinstinkt zu zügeln, ist der Dackel ein hervorragender Begleiter. Er eignet sich besonders gut für kleinere Wohnungen und versteht sich gut mit älteren Kindern und anderen Hunden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Glatt und kurz bis mittellang
- Größe: 20 bis 23 cm (Standard), 12 bis 15 cm (Zwerg)
- Gewicht: 7 bis 14 kg (Standard), bis zu 5 kg (Zwerg)
- Farben: Schwarz und Braun, Schokoladenbraun und Hellbraun, Cremefarben, Weizenfarben, Rot, Schwarz, Cremefarben
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles, Familien mit älteren Kindern, Stadtmenschen
10. Englische Bulldogge

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Obwohl sie den Ruf als eine der stursten Hunderassen haben, ist die Englische Bulldogge sehr gut trainierbar. Die Kunst besteht darin, eine Belohnung zu finden, die verlockend genug ist, um ihre unabhängige Natur zu überlisten. Die heutige Englische Bulldogge entstand aus der Alten Englischen Bulldogge, einer Rasse, die einst zum Stierkampf eingesetzt wurde, und hat sich ihren robusten Körperbau und ihre brachiale Kraft bewahrt. Der gutmütige und loyale Begleithund ist jedoch keineswegs aggressiv.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 35 bis 39 cm
- Gewicht: Bis zu 23 kg (Rüden), bis zu 18 kg (Hündinnen)
- Farben: Gestromt, Weiß, Rehbraun, Rot, Schwarz, Grau
- Trainierbarkeit: Gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Alleinstehende Haustierbesitzer, Familien mit älteren Kindern
11. Jack Russell Terrier

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Der Jack Russell Terrier ist ein lebhafter britischer Arbeitshund, der für die Fuchsjagd gezüchtet wurde. Dieser kleine Hund ist unglaublich intelligent und freundlich, doch sein ausgeprägter Jagdinstinkt und seine scheinbar unerschöpfliche Energie können für unerfahrene Haustierbesitzer eine Herausforderung darstellen. Der Jack Russell Terrier ist von Natur aus sehr selbstbewusst, daher eignet er sich am besten für erfahrene Hundebesitzer oder Personen, die bereit sind, ein konsequentes Trainingsprogramm durchzuführen.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt oder drahtig
- Größe: 25 bis 30 cm
- Gewicht: 4 bis 7 kg
- Farben: Weiß, oft mit schwarzen und/oder hellbraunen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, aktive Singles und Familien
12. Rottweiler

Stock/alberto clemares expósito
Der Rottweiler ist bekannt für seinen muskulösen Körperbau, sein furchtloses Temperament und seine imposante Erscheinung, obwohl er im Grunde seines Wesens äußerst sanftmütig ist. Der als vielseitiger Arbeitshund gezüchtete Rottweiler wurde als Hütehund, Wachhund und sogar zum Ziehen von Karren eingesetzt. Wenn du einen effektiven Wachhund suchst, der gleichzeitig ein liebevoller Familienbegleiter ist, bist du hier genau richtig. Bereite dich nur darauf vor, Zeit für eine frühzeitige Sozialisierung und konsequentes Training aufzuwenden, um mit der Größe und Selbstsicherheit dieser großen schwarzen Rasse umgehen zu können.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 61 bis 68 cm (Rüden), 55 bis 64 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 43 bis 61 kg (Rüden), 36 bis 45 kg (Hündinnen)
- Farben: Nur Schwarz mit rostfarbenen, mahagonifarbenen oder hellbraunen Abzeichen
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Familien mit älteren Kindern
13. Shiba Inu

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Ähnlich wie der Akita (wenn auch viel kleiner) ist der Shiba Inu eine beliebte japanische Hunderasse, die für die Jagd in den Bergen gezüchtet wurde. Tatsächlich bedeutet der Name „Shiba“ übersetzt „Buschhund“, was auf seine Fähigkeit zum Aufspüren von Wild hinweist. Der Ruf dieser Rasse, stur zu sein, gründet sich auf der Fähigkeit, selbstbewusst und unabhängig zu handeln. Der Shiba ist sehr intelligent, doch kann es schwierig sein, ihn zu etwas zu überreden, das er nicht tun möchte.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und Doppelfell
- Größe: 34 bis 42 cm
- Gewicht: 8 bis 10 kg
- Farben: Schwarz und Hellbraun, Cremefarben, Rot, Sesam
- Trainierbarkeit: Moderat anspruchsvoll
- Ideal geeignet für: Erfahrene Hundebesitzer, Familien mit älteren Kindern
14. Sibirischer Husky

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Wie der Shiba Inu hat auch der Sibirische Husky ein ausgesprochen wildes Aussehen, das sich durch ein wolfsähnliches Gesicht und ein Doppelfell auszeichnet. Der Husky wurde als Schlittenhund gezüchtet, ist athletisch und dank seines dichten Fells auch für raue Bedingungen geeignet. Er ist weniger unabhängig als viele andere Rassen auf dieser Liste, kann aber für Haustierbesitzer, die nicht bereit sind, seinen hohen Bedarf an Bewegung und geistiger Anregung zu erfüllen, eine Herausforderung darstellen. Ein gelangweilter Husky kann auf der Suche nach Unterhaltung zerstörerisches Verhalten zeigen.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Mittellang, Doppelfell
- Größe: 53 bis 60 cm (Rüden), 50 bis 55 kg (Hündinnen)
- Gewicht: 20 bis 27 kg (Rüden), 16 bis 22 kg (Hündinnen)
- Farben: Ganz Weiß oder Weiß mit Abzeichen in Agouti, Schwarz, Grau, Rot, Zobel oder Braun
- Trainierbarkeit: Moderat trainierbar
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien
15. Weimaraner

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Der Weimaraner ist ein deutscher Jagdhund, der aufgrund seiner eleganten grauen Fellfarbe leicht zu erkennen ist und auf Schnelligkeit und Ausdauer gezüchtet wurde. Er ist von Natur aus freundlich und kommt sehr gut mit Kindern aus, allerdings muss man bei kleineren Kindern auf seine Größe achten. Der Weimaraner ist eine intelligente Rasse und sehr gut trainierbar, doch seine Energie kann eine Herausforderung darstellen. Frühzeitiges und konsequentes Training ist bei dieser Rasse wichtig, um Unruhe zu vermeiden.
Rasse im Überblick:
- Felltyp: Kurz und glatt
- Größe: 64 bis 69 cm (Rüden), 58 bis 64 cm (Hündinnen)
- Gewicht: 32 bis 40 kg (Rüden), 25 bis 34 kg (Hündinnen)
- Farben: Blau, Grau, Silbergrau
- Ideal geeignet für: Aktive Singles und Familien
- Trainierbarkeit: Sehr gut trainierbar
Trainingstipps für sture Hunde
„Wenn Menschen einen Hund als stur bezeichnen, interpretieren sie sein Verhalten oft aus menschlicher Sicht als Trotz oder Hartnäckigkeit“, erklärt Alexandra Bassett, zertifizierte professionelle Hundetrainerin und Verhaltensberaterin bei Dog Savvy.
Sture Hunderassen gelten oft als am schwersten trainierbar, doch Bassett betont, dass dies nicht der Fall ist. „Ein als stur bezeichneter Hund ist oft nur unmotiviert, überreizt oder uninteressiert“, bemerkt sie. Positives Verstärkungstraining ist nach wie vor sehr effektiv. Dabei geht es nur darum, herauszufinden, welche Belohnung dein Hund als wertvoll genug empfindet, um sich zu motivieren, das zu tun, was du dir wünschst.
Im Folgenden findest du einige Trainingstipps, die Bassett selbst bei den stursten Hunderassen als wirksam beurteilt hat:
- Finde heraus, was dein Hund als gute Belohnung ansieht. Probiere zunächst traditionelle Trainingsbelohnungen aus. Teste verschiedene Leckerlis und Spielzeuge, um zu sehen, ob dein Hund positiv darauf reagiert. Sei kreativ und beobachte genau, was dein Hund als Belohnung ansieht, auch wenn es dir vielleicht seltsam vorkommt!
- Sei clever bei der Planung von Trainingseinheiten. Leg die Zeiten für deine Trainingseinheiten so fest, dass Ablenkungen minimiert werden und die Motivation maximiert wird. Dein Hund ist vielleicht eher bereit, sich zu engagieren, wenn er seine überschüssige Energie schon verbraucht hat oder wenn er nicht gerade satt von seiner letzten Mahlzeit ist.
- Gestalte das Training als Spiel. Mach das Training für deinen Hund unterhaltsam, indem du Verstärkung durch Muster-Spiele, Sozialspiele und traditionelle Spiele wie Apportieren und Ziehen einbaust.
- Arbeite mit den Instinkten deines Hundes, nicht gegen sie. Hunde mit starkem Beutetrieb oder ausgeprägtem Spürsinn reagieren oft gut auf Trainingsmethoden, bei denen sie ihre Fähigkeiten einsetzen können. Belohne deinen Hund zum Beispiel dafür, dass er mit dir interagiert, und lass ihn dann von der Leine, damit er ausgiebig schnüffeln kann.
Letztendlich kannst du das Wesen deines Hundes nicht komplett ändern – und das solltest du auch nicht versuchen. Denn genau das macht ihn zu dem, was wir an dieser Rasse so lieben!


