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Der Rover-Blog

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So findest du den richtigen Tiersitter für deine Katze

iStock/rai

So findest du den richtigen Tiersitter für deine Katze

Katze > Auf einer Reise
Von Liz Coleman

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  • Dieser Beitrag enthält weiterführende Links. Hier erfährst du mehr dazu.
  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Wenn du einmal für längere Zeit nicht Zuhause sein kannst, steht die Suche nach einem verlässlichen Katzensitter wahrscheinlich ganz oben auf deiner Liste. Ob du beruflich unterwegs bist, einen Urlaub genießt oder unvorhergesehenen Verpflichtungen nachkommen musst, ein zuverlässiger Katzensitter kümmert sich darum, dass deine Katze gefüttert wird, eine saubere Katzentoilette hat und die nötige Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommt. Je nach den Bedürfnissen deiner Katze kann er auch für die Fellpflege und das Verabreichen von Medikamenten zuständig sein.

Es gibt viele Katzensitter, die ihre Dienste anbieten, aber wie findest du heraus, wem du vertrauen kannst? Und welche Art von Betreuung ergibt für dich Sinn?

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In diesem Leitfaden erfährst du, wie du einen Überblick über deine Optionen findest, qualifizierte Sitter ermittelst und die richtigen Fragen stellst. Unser Ziel ist es, einen Kontakt zu einem zuverlässigen Katzensitter herzustellen, dem dein Tier genauso am Herzen liegt wie dir.

Inhaltsverzeichnis

  1. Arten von Katzensittern
  2. So findest du einen Katzensitter
  3. Qualifikationen
  4. Bewertungen
  5. Treffen und Testläufe
  6. Erwartungen festlegen

Welche Art von Katzensitter brauche ich?

Bei der Katzenbetreuung gibt es zwei Hauptkategorien: Das Sitten Zuhause, wobei der Sitter übergangsweise bei dir einzieht, und kurze Hausbesuche, wobei der Sitter zu vereinbarten Zeiten zu dir nach Hause kommt. Wichtig ist auch, zu beachten, dass Geräte wie Futterautomaten, Trinkbrunnen und selbstreinigende Katzentoiletten die Zeit zwischen den Besuchen überbrücken können. Diese Hilfsmittel sollten aber niemals einen Sitter ersetzen.

Service Fütter- & Spielbesuch Haussitting
Definition Tiersitter kommt ein- oder zweimal am Tag zu dir nach Hause, um nach deiner Katze zu sehen Tiersitter bleibt über Nacht, um sich um deine Katze zu kümmern
Standardleistungen Füttern, Reinigung der Katzentoilette, gegebenenfalls Verabreichen von Medikamenten und kurze Spielzeit Alle Leistungen von Hausbesuchen plus durchgehende Gesellschaft und Überwachung
Zusätzliche Services Gegen einen Aufpreis bleiben manche Sitter auch gerne länger bei deiner Katze, andere bieten Leistungen wie Fellpflege oder Baden an Außerdem gibt es Katzensitter, die Aufgaben im Haushalt übernehmen, zum Beispiel das Entgegennehmen von Post, das Gießen von Pflanzen und leichtes Putzen
Kosten Preiswerter Meist teurer
Ideal für Gesunde, unabhängige Katzen, die kein Problem damit haben, alleine zu sein, und Katzen, die Fremden gegenüber skeptisch sind Ältere Katzen, Kätzchen und Katzen mit Gesundheitsproblemen, die durchgehend überwacht werden sollten
Lieber nicht für Katzen, die mehr Interaktion oder medizinische Hilfe benötigen Scheue Katzen, die durch die Gegenwart fremder Personen im Haus gestresst sind
Person holding cat on lap

iStock/EyeEm Mobile GmbH

Kann ich meine Katze woanders unterbringen?

In manchen Fällen kann die Unterbringung deiner Katze eine sichere Option darstellen, vor allem bei älteren Katzen und Kätzchen mit schweren Erkrankungen. Die meisten Katzen ziehen aber die Vertrautheit ihres Zuhauses vor und empfinden die Unterbringung anderswo als stressig. Wenn deine Katze nicht extrem sozial ist oder rund um die Uhr betreut werden muss, ist das Sitten bei dir Zuhause zu bevorzugen.

Wenn du sie doch woanders unterbringen musst, empfiehlt Dr. Victoria Carmella, tierärztliche Beraterin bei Pet Honesty, eine auf Katzen ausgelegte Betreuung oder eine Einrichtung mit eigenem ruhigen Bereich nur für Katzen.

So findest du einen Katzensitter

Den richtigen Katzensitter zu finden, muss nicht in Stress ausarten. Es gibt dafür eine Menge praktischer Quellen. Sieh dich zunächst auf Plattformen wie Rover und Meowtel um. Hier kannst du dir Profile ansehen, Bewertungen durchlesen und nach bestimmten Leistungen wie Betreuung über Nacht oder Verabreichen von Medikamenten filtern. Diese Plattformen führen Identifikationsverfahren durch und bieten Versicherungen für deinen Seelenfrieden an. Ein Besuch auf Seiten wie Care.com und Trusted Housesitters ist ebenfalls zu empfehlen.

Es könnte auch hilfreich sein, im Bekanntenkreis herumzufragen. Bitte Freunde und Familie um Empfehlungen oder frage bei deinen Nachbarn oder auf regionalen Seiten wie NextDoor nach. Auch dein Tierarzt kann dir weiterhelfen. Viele Mitarbeiter in Praxen bieten ebenfalls Tiersitting an.

Zu guter Letzt kannst du dich an professionelle Organisationen wie National Association of Professional Pet Sitters (NAPPS) und Pet Sitters International (PSI) wenden. Diese Gruppen haben eine Liste zertifizierter Mitglieder, die Schulungen und Identifikationsverfahren durchlaufen haben.

A cat left alone with a cat sitter

iStock/Delmaine Donson

Qualifikationen, Lizenzen und Identifikationsverfahren

Professionelle Qualifikationen sind zwar nicht in jeder Situation erforderlich, sie bieten dem Haustierbesitzer aber ein gewisses Maß an Sicherheit. Halte nach Referenzen wie der NAPPS Certification der National Association of Professional Pet Sitters und dem Vermerk Certified Professional Pet Sitter (CPPS) von Pet Sitters International (PSI) Ausschau. Diese Zertifizierungen bestätigen, dass der Sitter die Branchenstandards erfüllt und sich regelmäßig in der Katzenbetreuung fortbildet.

Zertifizierungen in HLW und Erster Hilfe bei Haustieren sind wichtige Zusatzqualifikationen, vor allem bei Katzen mit gesundheitlichen Problemen. Auch ein Identifikationsverfahren ist eine gute Idee, gerade wenn der Sitter zu dir nach Hause kommt. Außerdem empfiehlt Dr. Carmella, einen Sitter zu nehmen, der versichert und gebunden ist.

Tierarzt Qualifikationen
Kurze Besuche bei dir Zuhause
  • Erfahrungen bei der Katzenbetreuung
  • Versichert & gebunden
  • Bonus: NAPPS- oder CPPS-Zertifizierung, HLW & Erste Hilfe
Haussitting bei dir Zuhause
  • Erfahrungen bei der Katzenbetreuung
  • Versichert & gebunden
  • Bonus: NAPPS- oder CPPS-Zertifizierung, HLW & Erste Hilfe
Katzenbetreuung über Nacht
  • Mitglied der Pet Care Services Association (ehemals ABKA oder American Boarding Kennels Association)
  • Fear-Free-Zertifizierung
  • Das Personal sollte in Katzenbetreuung, HLW und Erster Hilfe geschult sein
  • Bonus: Facility Risk Management & Safety Certification von IBPSA

Bewertungen strategisch durchlesen

Wenn du dir die Profile von Sittern ansiehst, achte besonders auf die Bewertungen. Sie enthalten wichtige Informationen darüber, ob ein Sitter deinen Vorstellungen entspricht. Darauf solltest du achten:

1. Achte auf gemeinsame Ansichten bei der Katzenbetreuung

Halte in den Bewertungen danach Ausschau, ob der Sitter sich mit dem Verhalten von Katzen und ihrer Betreuung auskennt. Suche nach Kommentaren, die sich auf das Verständnis des Sitters bezüglich Zustimmung des Haustieres, Grenzen, richtigen Umgangstechniken und Körpersprache bei Katzen beziehen. Achte auch darauf, ob die Anwendung positiver Bestärkung und Bereicherung oder Spiele für Katzen erwähnt werden.

From above faceless male owner patting cute elderly gray cat at home

iStock/Aleksandr Zotov

2. Suche nach ähnlichen Umständen

Es kann hilfreich sein, nach Bewertungen zu suchen, die an deine Umstände Zuhause erinnern. Überlege zum Beispiel, ob du eine Betreuung aufgrund einer längeren Reise oder tägliche Kurzbesuche mit etwas Spielzeit benötigst. Vielleicht hat deine Katze eine aufwändige Fütterungsroutine oder benötigt regelmäßig Medikamente oder Injektionen. Bewertungen, die sich auf die Erfahrungen eines Sitters in ähnlichen Situationen beziehen, können dir Sicherheit vermitteln.

3. Suche nach Katzen, die deiner ähneln

Konzentriere dich auf Bewertungen von Leuten, deren Haustier dich an deines erinnert. Ob ein energiegeladenes Kätzchen, eine ältere Katze, die täglich Medikamente bekommt, oder eine ängstliche Katze. So findest du eher einen Sitter, der sich mit den entsprechenden Bedürfnissen deiner Katze auskennt.

4. Achte auf zusätzliche Zertifizierungen

Überprüfe, ob der Sitter über relevante Zertifizierungen verfügt, wie z. B. die Bezeichnung Certified Professional Pet Sitter (CPPS). Zusätzliche Gesundheitszertifizierungen, wie z. B. HLW für Haustiere, sind ein Bonus. Diese Qualifikationen sind zwar keine Voraussetzung für eine gute Betreuung, aber sie zeigen ein Engagement für Wissen und Professionalität in der Tierpflege.

Katze streicht um die Beine ihres Besitzers Zuhause

iStock/Chalabala

Treffen und Testläufe

Ein Treffen bei dir Zuhause zu vereinbaren, ist ein wichtiger Bestandteil des Entscheidungsprozesses. Diese erste Begegnung ermöglicht es dir und dem Sitter, einzuschätzen, ob ihr gut zusammen passt.

Bei diesem Treffen solltest du genau darauf achten, wie sich der Sitter deiner Katze gegenüber verhält. Geht er respektvoll mit dem Raumbedürfnis der Katze um? Oder scheint ihm das Wohlbefinden deiner Katze egal zu sein? Das ist eine gute Gelegenheit, um seine Kenntnisse über das Verhalten und die Betreuung von Katzen einzuschätzen. Ein guter Sitter sollte interessiert sein, gerne Fragen beantworten und ein ehrliches Interesse am Wohlergehen deiner Katze zeigen.

Wichtige Fragen

Zögere nicht, ihm beim Kennenlernen Fragen zu stellen. Ein verantwortungsbewusster Sitter beantwortet diese gerne.

Über diese Punkte solltest du dich erkundigen:

  • Berufserfahrung. Wie viel Erfahrung haben Sie beim Katzensitten? Haben Sie schon einmal Katzen mit besonderen Bedürfnissen betreut? Können Sie Medikamente verabreichen und Gesundheitsprobleme berücksichtigen? Erkennen Sie Anzeichen von Stress oder Krankheit bei Katzen?
  • Die Routine des Sitters. Wie sieht ein typischer Besuch aus? Sind darin Leistungen wie Füttern, das Säubern der Katzentoilette und Spielzeit enthalten?
  • Kommunikationsmethoden. Schicken Sie mir Updates zu meiner Katze? Senden Sie mir Fotos oder Nachrichten?
  • Notfallbereitschaft. Was machen Sie bei einem medizinischen Notfall? Wäre es für Sie in Ordnung, meine Katze bei Bedarf zum Tierarzt zu bringen? Haben Sie einen Notfallplan, falls Sie es nicht schaffen?
  • Versicherung. Sind Sie versichert oder gebunden?
  • Referenzen & Zertifizierungen. Können Sie Referenzen bisheriger Kunden vorweisen? Verfügen Sie über wichtige Schulungs- oder Berufszertifizierungen?

Gute und schlechte Zeichen

Wenn du dir potenzielle Sitter ansiehst, achte auf Anzeichen dafür, ob sie verlässlich sind. Gute Zeichen sind ausreichend Erfahrung, hervorragende Referenzen und Berufszertifizierungen im Allgemeinen. Achte bei eurem ersten Treffen darauf, wie aufmerksam der Sitter auf die spezifischen Bedürfnisse deiner Katze reagiert. „Ein hervorragender Tiersitter stellt gut durchdachte Fragen über die Routine, Vorlieben und Pflegebedürfnisse deiner Katze,“ merkt Dr. Carmella an.

Scheint der Sitter hingegen desinteressiert daran zu sein, mehr über die Pflege deiner Katze zu erfahren, oder nur vage Antworten in Bezug auf seine Erfahrungen zu geben, empfiehlt Carmella, sich woanders umzusehen. Eine mangelnde Kommunikation während des Entscheidungsprozesses und ein einheitlicher Ansatz sind ebenfalls Warnsignale, dass der Sitter nicht gut geeignet ist.

Erwartungen festlegen

Wenn du dem Sitter detaillierte Informationen über die Pflege deiner Katze zur Verfügung stellst, sorgst du dafür, dass alle ganz genau über die Erwartungen Bescheid wissen. Hier sind ein paar wichtige Punkte, die du in die schriftlichen Betreuungsanweisungen für deine Katze integrieren solltest.

Schriftliche Betreuungsanweisungen für deine Katze

Erstelle zunächst eine detaillierte Liste der Bedürfnisse deiner Katze. Dazu kann Folgendes gehören:

  • Futteranweisungen. Beschreibe, wie viel und zu welcher Uhrzeit deine Katze gefüttert wird. Verfasse genaue Anweisungen, zum Beispiel wenn Feuchtfutter erhitzt werden soll.
  • Reinigung der Katzentoilette. Zeige dem Sitter, wo die Katzentoilette steht und wo er das Reinigungszubehör findet. Erkläre, wie oft sie gereinigt werden soll. Wenn du eine automatische Katzentoilette verwendest, hinterlasse dafür genaue Wartungsanweisungen.
  • Medikamentenbedarf. Wenn deine Katze Medikamente bekommt, beschreibe die Dosis, Zeitvorgaben und wie diese verabreicht werden sollten.
  • Persönliche Vorlieben. Informiere über die liebsten Spielzeuge und Aktivitäten deiner Katze und erwähne Eigenheiten, wenn es um den Umgang, Schlafplätze oder Interaktionsvorlieben geht.
White Persian cat sitting by window

iStock/Stopboxstudio

Schriftliche Anweisungen für dein Zuhause

Dem Sitter machst du es einfacher, wenn du aufschreibst, wo er Zubehör wie Futter, Katzenstreu und Reinigungsprodukte findet. Wenn er zu dir nach Hause kommt, gib ihm im Voraus einen Schlüssel oder Türcode mit eindeutigen Anweisungen. Denke daran, dass auch leichte Hausarbeiten zum Katzensitten gehören können, zum Beispiel das Entgegennehmen von Post, das Gießen von Pflanzen oder das Anschalten von Lampen, damit dein Haus bewohnt aussieht. Wenn dein Sitter solche Dienste anbietet, schreibe alle nötigen Informationen dazu auf.

Kommunikationspräferenzen festlegen

Erstelle einen Kommunikationsplan, der für dich funktioniert. Entscheide, wie oft du Updates erhalten möchtest, zum Beispiel per SMS, Fotos oder beides.

Vergiss nicht, ihm wichtige Kontaktdaten zu hinterlassen, also die Nummer des Tierarztes, Notfallnummern und deine eigenen Kontaktdaten, falls Fragen aufkommen.

Erwartungen für den Besuch festlegen

Zu guter Letzt legst du fest, wie oft du einen Besuch am Tag wünschst, wie lange dieser dauern sollte und welche besonderen Aktivitäten der Sitter mit deiner Katze durchführen sollte. So bekommt deine Katze genug Aufmerksamkeit und Fürsorge.

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Dog and cat looking at a laptop
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Liz Coleman

Liz Coleman

Liz is a freelance writer with a focus on pets and their fur-covered folk. She’s also a member of the Cat Writer’s Association, and her work appears in several pet publications. She shares her home in Western New York with two cats, two birds, and (arguably) too many plants.

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