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Katzenpfoten mit Verhornungen: Was sind die Wucherungen und was kannst du dagegen tun?

Matilda, a Rover editor's cat, has horned paws. Photo by Gwendolyn Elliott

Katzenpfoten mit Verhornungen: Was sind die Wucherungen und was kannst du dagegen tun?

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Von Liz Coleman

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  • Dieser Artikel ist kein Ersatz für eine professionelle, tierärztliche Konsultation.

Wenn deiner Katze scheinbar eine zusätzliche Kralle aus dem Fußbett wächst, ist das wahrscheinlich nur eine Verhornung – und normalerweise kein Grund zur Besorgnis. Tatsächlich treten Hautverhornungen sogar relativ häufig auf.

Um mehr über diese eigentümlichen Pfotenwucherungen zu erfahren, haben wir uns Expertenrat von Dr. Rebecca Greenstein, B.Sc., D.V.M., Cheftierärztin am Kleinburg Veterinary Hospital, Rovers veterinärmedizinische Beraterin und Mitglied von The Dog People geholt.

In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die kleinen Hörner an den Pfoten deiner Katze wissen musst, damit dein Mitbewohner von Kopf bis Fuß gesund bleibt.

Was sind Verhornungen?

Verhornungen an den Pfotenballen sind relativ häufig bei Katzen. Die Hautstörung erscheint normalerweise an der Unterseite der Pfote, kann sich aber auch auf dem Gesicht oder anderen Körperteilen entwickeln. Die Wucherungen können einzeln oder in Gruppen auf mehreren Pfoten auftreten.

Die Verhornung ist das Ergebnis einer Überproduktion von Keratin, dem Protein, aus dem auch Haare und Nägel produziert werden. Die Hörner sind zwar unansehnlich, aber größtenteils harmlos – es gibt also zunächst keinen Grund zur Sorge. Die unangenehmste Nebenwirkung einer Verhornung ist wahrscheinlich, dass die Pfoten deiner Katze beim Auftreten auf dem Fußboden ein klickendes Geräusch machen können.

Es ist dennoch wichtig, das Wachstum der Hornhaut im Auge zu behalten, damit du deinen Tierarzt über Änderungen informieren kannst. Dr. Rebecca Greenstein erzählt uns: „Einfache Verhornungen sind normalerweise kein Grund zur Besorgnis, aber ein unkontrolliertes Wachstum von Keratin kann Anzeichen zugrunde liegender Probleme sein, wie Viruserkrankungen, komplexere umfangreichere Hauterkrankungen oder sogar Krebs.“

Was verursacht Verhornungen bei Katzen?

Verhornungen entstehen bei einer übermäßigen Keratinproduktion. Unsere Katzen benötigen Keratin für das Wachstum von Haaren und Nägeln, doch zu viel von diesem Protein kann problematisch werden. Eine weitere mögliche Ursache (und das wird jetzt leider etwas eklig): nässende Zysten auf der Haut deiner Katze. Die überschüssige Flüssigkeit aus der Zyste sammelt sich an, verhärtet sich und bildet ein dichtes Horn.

Wenn dein Tierarzt den Verdacht hat, dass die Hörner das Ergebnis von etwas Schwerwiegenderem sind – wie feline Leukämie oder Krebs –, kann er eine Biopsie und einen FeLV-Test empfehlen.

Matildas Pfote mit Verhornung

Die Wucherungen an Matildas Pfoten sind unansehnlich, aber sie scheinen sie nicht zu stören. Ihr Tierarzt macht sich auch keine Sorgen. Foto von Gwendolyn Elliott

Tun Verhornungen an den Pfoten Katzen weh?

In den meisten Fällen nicht. Solange sich die Hörner nicht auf einem tragenden Teil der Pfote bilden, sollte deine Katze keine Schmerzen empfinden oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sein.

Falls sich die Hörner allerdings doch an einem tragenden Teil der Pfote bilden, können sie deiner Katze Unbehagen verursachen. „Was etwas besorgniserregender werden kann“, erzählt uns Dr. Greenstein, „ist, wenn sie beim Gehen die Unterseite der Pfoten beeinträchtigen.“

Beobachte, ob deine Katze irgendein neues Verhalten an den Tag legt, um sich selbst zu beruhigen – zum Beispiel wenn sie sich die Pfoten ableckt –, da dies eine Schmerzreaktion sein kann. Wenn du den Verdacht hast, dass deine Katze Schmerzen hat, vereinbare einen Tierarztbesuch.

Kann ich die Verhornungen an den Pfoten meiner Katze selbst stutzen?

Technisch gesehen, ja. Pfoten mit Verhornungen können wie normale Nägel gestutzt werden. Aber ist das wirklich eine gute Idee? Für Dr. Greenstein lautet die Antwort definitiv „Nein“. „Du könntest Blutungen, Infektionen oder Schmerzen verursachen, gesundes Gewebe zerschneiden oder aber instabiles, erkranktes Gewebe zerstören“, erklärt sie.

Bevor du das Schneidewerkzeug zückst, musst du sicherstellen, dass es sich hier tatsächlich um eine Hautverhornung handelt und nicht um andere Hautstörungen oder Tumore. Um schwerwiegendere Erkrankungen auszuschließen, ist ein Tierarztbesuch im besten Interesse deiner Katze. Dein Tierarzt kann den Wuchs untersuchen und dich über die geeignete Behandlung beraten. Er kann sogar die Trimmung für dich durchführen.

Kann man noch etwas tun? Es ist unter Umständen möglich, die Verhornung ein wenig aufzuweichen – allerdings sind die Ergebnisse solcher Versuche ziemlich gemischt. Dr. Greenstein informiert uns, dass „manche versuchen, das Gewebe mit tierfreundlichen Feuchtigkeitscremes, Balsamen oder Weichmachern aufzuweichen, aber dadurch wird weder die Verhornung entfernt noch weiteres Wachstum verhindert.“

Normalerweise ist es nicht notwendig, die Verhornungen deiner Katze zu stutzen. Unser Rat: Wenn deine Katze sich nicht davon gestört fühlt, lass sie einfach in Ruhe.

Können Verhornungen chirurgisch entfernt werden?

In einigen Fällen kann dein Tierarzt eine Operation empfehlen, bei der die Verhornungen vollständig entfernt werden. Laut Dr. Greenstein könnten eine Biopsie und eine chirurgische Exzision gerechtfertigt sein, „wenn das abnormale Keratinwachstum schnell zunimmt, wenn es die Mobilität beeinträchtigt oder wenn der Verdacht besteht, dass es das Symptom einer zugrunde liegenden Haut- oder Systemerkrankung ist.“

Dieses Verfahren ist minimalinvasiv und wird unter leichter Sedierung durchgeführt. Um ein wiederkehrendes Wachstum zu verhindern, wird dein Tierarzt die Verhornung am Ansatz entfernen. Danach kann er oder sie Azithromycin oder Interferone verschreiben, um Schmerzen und andere Beschwerden zu lindern.

In den meisten Fällen sind Verhornungen an den Pfoten kein Grund zur Besorgnis. Wenn deine Katze Verhornungen entwickelt, solltest du zunächst einfach nur beobachten, ob sie dadurch irgendwelche Beschwerden entwickelt, und dann einen Besuch bei deinem Tierarzt vereinbaren, um ernsthaftere Bedingungen auszuschließen.

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Liz Coleman

Liz Coleman

Liz is a freelance writer with a focus on pets and their fur-covered folk. She’s also a member of the Cat Writer’s Association, and her work appears in several pet publications. She shares her home in Western New York with two cats, two birds, and (arguably) too many plants.

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